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Ökumenisches Heiligenlexikon

Leo II.

Gedenktag katholisch: 3. Juli

Name bedeutet: der Löwe (latein.)

Papst
* in Turiano, heute Alcara Li Fusi bei Messina auf Sizilien (?) in Italien
† 3. Juli 683 in Rom


Medaillon, um 1848, in der Kirche San Paolo fuori le Mura in Rom
Medaillon, um 1848, in der Kirche San Paolo fuori le Mura in Rom

Leo, Sohn des griechischstämmigen Paulus, wurde in Messina, Catania und an der päpstlichen Chorschule in Rom ausgebildet und erwarb sich hohes Ansehen ob seiner Beredsamkeit, seiner Bildung und seiner Kenntnisse in Griechisch und Latein. Leo wurde wohl gleich nach Agathos Tod 681 zum Papst gewählt; Kaiser Konstantin IV. ernannte ihn aber erst 682, nachdem er das 3. Konzil von Konstantinopel mit der Verurteilung seines Vorgängers Honorius I. wegen dessen Monotheletismus anerkannt hatte. Die Abgeordneten aus Rom hatten sich fast ein Jahr lang geweigert, die Verurteilung eines Papstes zu akzeptieren. Leo ließ dann aber die Konzilsakten ins Lateinische übersetzen und zur Unterzeichnung unter den Kirchenführern im Westen verbreiten.

Leo betonte in seiner Amtszeit die Vorrangstellung von Rom und beendete unter Mitwirkung des Kaisers die - als gleichrangig mit Rom verstandene - Selbständigkeit der Kirche von Ravenna. In Rom erneuerte Leo die Kirche S. Sabina und gründete die Kirche San Giorgio in Velabro für die Griechen in der Stadt. Den wegen seines Monotheletismus abgesetzten Patriarch Makarios I. von Antiochia - dem heutigen Antakya / Hatay - sollte Leo im Auftrag des Kaisers verurteilen; dieser fand mit seinen Gefährten in Leo einen milden Richter.

Catholic Encyclopedia

  Briefe von Leo und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

Die Kirche San Giorgio in Velabro in Rom ist dienstags, freitags und samstags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und von 16 Uhr bis 18.15 Uhr geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.03.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Karl Heussi: Kompendium der Kirchengeschichte. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1976
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Adriaan Breukelaar. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. IV, Herzberg 1992
• Infotafel an der Mutterkirche in Alcara Li Fusi

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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