Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Makedonios

griechischer Beiname: Kritophagos / Κριθοφάγος, der Gerstenesser

Gedenktag katholisch: 24. Januar

Gedenktag orthodox: 24. Januar

Name bedeutet: Mann aus Makedonien (griech. - latein.)

Einsiedler, Priester
* um 360 in Makedonien in Griechenland (?)
† um 430 nahe Antiochia, heute Antakya / Hatay in der Türkei


Makedonios begab sich um 385 auf Wanderschaft und lebte als Einsiedler; aus Demut wechselte er seinen Wohnort, sobald er durch seine Tugenden die Aufmerksamkeit des Volkes auf sich gezogen hatte; so wanderte er durch ganz Cilicien, durch ganz Syrien und durch Phönicien - etwa dem heutigen Libanon. Er lebte in Felsenspalten, Höhlen, ausgetrockneten Brunnen oder ähnlichem, deshalb nannten ihn die Syrier auch Gubba, Grube; dabei genoss er weder Brot noch Gemüse, sondern Gerste, die er in Wasser weich werden ließ, daher sein Beiname. Als ihn eines Tags ein Jäger in einer Felsspalte aufspürte und fragte, was er allein an diesem unbewohnten Berg treibe, gab Makedonios zur Antwort: Ich treibe wie du die Jägerei; du jagst nach Tieren, ich nach Gott; davon werde ich niemals lassen. Ob seiner Enthaltsamkeit weihte ihn Patriarch Flavian I. von Antiochia zum Priester, als Makedonius auf dem Berg Silpius nahe Antiochia weilte. Durch geweihtes Wasser bewirkte Makedonius das Wunder, dass die schwanger Mutter des Kirchengeschichtsschreibers Theodoret von Kyrrhos, der Gefahr einer Fehlgeburt entging, zudem konnte er Besessene heilen. Kaiser Theodosius „der Große” wurde durch Makedonius' großes Ansehen bewogen, eine schwere Strafe, welche die Stadt Antiochia wegen eines Aufstandes treffen sollte, wieder aufzuheben: zwar hätten die Bürger in ihrem Zorn die Statue der Kaiserin zertrümmert, aber es lasse sich nicht rechtfertigen, wenn er deshalb ein Ebenbild Gottes töten ließe; die Statue lasse sich wiederherstellen, dieses Ebenbild Gottes zu ersetzen, sei unmöglich. Als um 405 sein Alter die unstete Wanderschaft nicht mehr gestattete, bat Makedonios an wechselnden Orten um Herberge.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Makedonios

Wikipedia: Artikel über Makedonios

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Carterius Gefährten
Heinrich von Altenberg
Sigibert III von Austrasien


        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.12.2018

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.