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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Elisabeth Hesselblad

Gedenktag katholisch: 24. April

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensgründerin
* 14. Juni 1870 in Fåglavik in Schweden
† 24. April 1957 im Haus der Birgitta in Rom


Maria Elisabeth Hesselblad
Maria Elisabeth Hesselblad

Elisabeth Hesselblad war das fünfte von 13 Kindern von Augusto Roberto Hesselblad und seiner Frau Cajsa Petersdotter Dag. Die Tochter einer lutherischen Familie wanderte im Alter von 18 Jahren in die USA aus. In New York wurde sie zur Krankenschwester ausgebildet und arbeitet dann im im Roosevelt-Hospital in diesem Beruf. Dabei kam sie in engen Kontakt zu Katholiken und entschied sich zum Übertritt; 1902 wurde sie von einem Jesuiten, der ihr geistlicher Führer wurde, in Washington in die römisch-katholische Kirche aufgenommen. Wegen einer schweren Erkrankung am Magden- / Darmtrakt, bei der man ihren Tod befürchtete, unternahm sie eine Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom. Papst Pius X. genehmigte ihren Eintritt in den == Birgittenorden; sie lebte nun als arme Tochter der heiligen Birgitta ganz allein in Rom. Nach unerwarteter Genesung 1908 besuchte sie von Rom aus während drei Jahren Birgittenklöster in ganz Europa und gründete dann 1919 in Rom einen neuen Zweig des Ordens für Nonnen, die Schwestern des Heiligsten Erlösers von der heiligen Birgitta. 1923 konnte so der Birgittenorden wieder in Schweden Fuß fassen und in Djursholm - einem Ortsteil von Danderyd bei Stockholm - ein Haus eröffnen. 1931 wurde Maria Elisabeth für ihren Orden das Haus der Birgitta in Rom übergeben, das zur Ordenszentrale wurde. 1935 konnten Birgittenschwestern wieder nach Vadstena ins Ursprungshaus des Ordens einziehen.

Die letzten Lebensjahre von Maria Elisabeth Hesselblad waren wieder von Krankheit gekennzeichnet.

2001 hatte der Orden 500 Schwestern in 40 Klöstern in Italien, Schweden, Finnland, der Schweiz, Indien, Mexiko und in den USA. Im Oktober 2002 wurde in Bremen das erste Birgittenkloster nach der Reformation als Kloster des neuen Ordens eröffnet; dessen Schwestern kommen aus Mexiko, Indien, Italien und Polen. Weil Maria Elisabeth Hesselblad während des Zweiten Weltkriegs Juden und politisch Verfolgte eine Heimstatt gab, ehrte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem sie 2005 postum als Gerechte unter den Völkern.

Kanonisation: Maria Elisabeth Hesselblad wurde am 9. April 2000 durch Papst Johannes Paul II. selig- und am 5. Juni 2016 durch Papst Franziskus heiliggesprochen.

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Die Kirche Santa Brgida und Birgittas Raum im Haus Rom sind täglich von 10 Uhr bis 11.30 Uhr und von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr, mittwochs, samstag und sonntags nur von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr zur Besichtigung geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.06.2017

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• https://de.zenit.org/articles/maria-elisabeth-hesselblad-1870-1957/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.