Ökumenisches Heiligenlexikon

Martin Cid

spanischer Name: Martín

Gedenktag katholisch: 7. Oktober
gebotener Gedenktag im Bistum Zamora
im Zisterzienserorden: 8. Oktober

Name bedeutet: M: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.) C: der Herr arabisch

Einsiedler, Klostergründer und erster Abt in Bellifontis
* 1090 in Zamora in Spanien
7. Oktober 1152 im Kloster Santa María de Bellofonte / Valparaíso bei Zamora in Spanien


Martin war der einzige Sohn des adeligen Martín Cid und angeblich ein Nachkomme des spanischen Nationalhelden El Cid, der durch seine Rückeroberungen von den Mauren berühmt wurde. Er verzichtete auf sein Erbe und führte mit einigen Gefährten ein Einsiedlerleben in einer Höhle in den Bergen an der Stelle des dann später von ihm gegründeten Klosters Santa María de Bellofonte / Nuestra Señora de Valparaíso nahe Peleas de Arriba bei Zamora. Dort erwarb er sich einen Ruf als Pfleger von Pilgern und Fremdlingen. Nachdem er Bernhard von Clairvaux kennen gelernt hatte, wurde er Zisterzienser, gründete 1137 mit Unterstützung durch König Alfons VII. von León das Kloster mit Brüdern aus dem Kloster Clairvaux - im heutigen Longchamp-sur-Aujon - und wurde dessen erster Abt, ausgezeichnet durch die Gabe, Wunder zu wirken.

Martin wurde in der Kirche des Klosters Santa María de Bellofonte bestattet, wo 1232 seine Gebeine in eine eigene Kapelle übertragen wurden, nachdem sich auch am Grab Wunder ereignet hatten. Als das Kloster 1835 aufgegeben wurde, wurden die Reliquien erst in die Pfarrkirche nach Peleas de Arriba und von dort in die Kathedrale nach Zamora gebracht, wo sie am 29. Oktober 1835 ankamen. 1980 wurde das Reliquiar in das Benediktinerkloster Himmelfahrt des Herrn in Zamora überführt.

Kanonisation: Die Verehrung von Martin Cis wurde am 25. September 1710 von Papst Clemens XI. genehmigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://catholicsaints.info/saint-martin-cid
• https://es.wikipedia.org/wiki/Monasterio_de_Nuestra_Se%C3%B1ora_de_Valpara%C3%ADso
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mart%C3%ADn_Cid

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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