Ökumenisches Heiligenlexikon

Maximianus von Syrakusai

italienischer Name: Massimiano

Gedenktag katholisch: 9. Juni

Name bedeutet: der Größte (latein.)

Abt auf Sizilien, Bischof von Syrakusai, päpstlicher Vikar
* auf Sizilien in Italien
594 in Syrakusai, heute Siracusa auf Sizilien in Italien


Maximianus stand in enger Beziehung zum späteren Papst Gregor „dem Großen”, war wohl dessen Lehrer im Andreas geweihten Kloster in Rom an der Stelle des heutigen Klosters San Gregorio Magno al Celio in Rom, das von Gregor gegründet worden war. Als Gregor, damals Diakon, 579 im Auftrag von Papst Pelagius II. als Gesandter zum Kaiser nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - gereist war, besuchte Maximianus ihn dort; auf der Heimreise erlitt er Schiffbruch und erreichte nur mit Mühe den Hafen von Crotone in Kalabrien. Vor 583 wurde Maximianus Abt des Andreasklosters - an der Stelle der heutigen Franziskanerkirche dell'Immacolata - in Syrakusai. Nachdem Gregor Papst war, ernannte er 591 Maximianus zum Bischof von Syrakusai - damals noch mit Sitz an der Kirche S. Giovanni außerhalb der Stadtmauern - und gleichzeitig zum Apokrisar - Botschafter - für Sizilien; nicht dem Orte, sondern deiner Person verleihen wir diese Stelle; denn aus deinem bisherigen Leben haben wir gelernt, was wir für die Zukunft von deinem Wandel hoffen dürfen, schrieb er.

Er ist nun zu den ersehnten Belohnungen gelangt. Aber das unglückliche Volk der Stadt Syrakusai ist zu beklagen, dass es einen solchen Hirten nicht länger besitzen durfte, schrieb Gregor nach Maximianus' Tod in einem Brief an den Diakon Cyprian.

Die Kirche San Gregorio Magno al Celio in Rom kann täglich von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 18 Uhr besucht werden, man muss an der Klosterpforte neben dem Kircheneingang klingeln. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.06.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• http://www.arcidiocesi.siracusa.it/home/storia/00000051_Storia.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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