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Ökumenisches Heiligenlexikon

Modesta von Trier

auch: von Oeren/Öhren

Gedenktag katholisch: 4. November
in Tier: 6. November

Name bedeutet: die Bescheidene (latein.)

Äbtissin in Oeren bei Trier
* um 600
† um 660 in Trier


Modesta erhielt im Kloster der Gertrud in Nivelles wahrscheinlich ihre Erziehung, die Verbindung der beiden Frauen hielt an. Modesta wurde die erste Äbtissin des Benediktinerinnenklosters St. Irminen in Oeren in Trier, das unter ihrem Verwandten, Bischof Modoaldus, im Gelände der römischen Getreidespeicher, der horrea - daraus wurde später Oeren -, am Moselufer für Adelstöchter neu gegründet worden war. Auch zu anderen Vertretern des Herrschergeschlechts der Pippiniden, so zu Bischof Chlodulf von Metz, stand sie in engem Kontakt.

Modestas Verehrung ist in Trier spätestens seit dem 9. Jahrhundert bezeugt. Reliquien befinden sich in der Matthias-Basilika.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.11.2014

Quellen:
• http://www.bistum-trier.de/cgi/editorsoffice?_SID=00062891700011&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=100128
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 7., Herder, Freiburg im Breisgau 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.