Ökumenisches Heiligenlexikon

Elisabeth Vendramini

italienischer Name: Elisabetta

1 Gedenktag katholisch: 2. April

Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)

Tertiarin, Ordensgründerin
* 9. April 1790 in Bassano del Grappa bei Vicenza in Italien
2. April 1860 in Padua in Italien


Elisabeth Vendramini wurde in einem Kloster der Augustinerinnen erzogen. 1811 verlobte sie sich, aber am Abend vor ihrer Hochzeit 1817 löste sie die Verlobung, da sie eine klare Berufung zum Ordensleben verspürte. Sie begann, Kinder in ihrer Heimatstadt zu betreuen und arbeitete ab 1820 in ihrer Heimatstadt im Waisenhaus am Konvent der Kapuziner an der Kirche San Sebastiano. 1821 legte sie die Gelübde als Tertiarin im Franziskanerorden ab und arbeitete auch in einem Heim für verlassene Mädchen. 1828 zog sie nach Padua und eröffnete im folgenden Jahr zusammen mit zwei Gefährtinnen eine Schule für verlassene Mädchen. 1830 gründete sie dort die Elisabethanischen Franziskanerinnen-Tertiarierinnen, benannt nach Elisabeth von Thüringen und mit der Aufgabe, Schüler zu unterrichten, aber auch Alte und Kranke zu pflegen.

Elisabeth Vendramini wurde auf dem Großen Friedhof in Padua bestattet, ihr Grab wurde 1872 aufgelöst. Die Elisabethanischen Franziskanerinnen-Tertiarierinnen wurde 1934 von Papst Pius XI. anerkannt. Sie widmen sich heute Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsaktivitäten und sind in Italien, Argentinien, Ecuador, Ägypten, Kenia, Südsudan und Palästina tätig, das Generalat befindet sich in Padua. 2005 zählte die Kongregation 1032 Ordensleute in 117 Niederlassungen.

Kanonisation: Elisabeth Vendramini wurde am 4. November 1990 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 24.01.2026

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Elisabetta_Vendramini - abgerufen am 24.01.2026
• https://www.scuolavendramini.it - abgerufen am 24.01.2026
• http://vendraminibassano.it/istituto-vendramini/storia/storia.html - abgerufen am 24.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.