Elisabeth Vendramini
italienischer Name: Elisabetta
Gedenktag katholisch: 2. April
Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)
Elisabeth Vendramini wurde in einem Kloster der Augustinerinnen
erzogen. 1811 verlobte sie sich, aber am Abend vor ihrer Hochzeit 1817 löste sie die Verlobung, da sie eine klare Berufung zum
Ordensleben verspürte. Sie begann, Kinder in ihrer Heimatstadt zu betreuen und arbeitete ab 1820 in ihrer Heimatstadt im
Waisenhaus am Konvent der Kapuziner an der
Kirche San Sebastiano. 1821 legte sie die Gelübde
als Tertiarin im Franziskanerorden ab und arbeitete auch in einem Heim für verlassene
Mädchen. 1828 zog sie nach Padua und eröffnete im folgenden Jahr zusammen mit zwei Gefährtinnen eine
Schule für verlassene Mädchen. 1830 gründete sie
dort die Elisabethanischen Franziskanerinnen-Tertiarierinnen
, benannt nach Elisabeth
von Thüringen und mit der Aufgabe, Schüler zu unterrichten, aber auch Alte und Kranke zu pflegen.
Elisabeth Vendramini wurde auf dem Großen Friedhof
in Padua bestattet, ihr Grab wurde 1872 aufgelöst. Die Elisabethanischen Franziskanerinnen-Tertiarierinnen
wurde 1934
von Papst Pius XI. anerkannt. Sie widmen sich heute Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsaktivitäten und sind in Italien,
Argentinien, Ecuador, Ägypten, Kenia, Südsudan und Palästina tätig, das
Generalat befindet sich in Padua. 2005 zählte die
Kongregation 1032 Ordensleute in 117 Niederlassungen.
Kanonisation:
Elisabeth Vendramini wurde am 4. November 1990 von Papst
Johannes Paul II. seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 24.01.2026
Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Elisabetta_Vendramini - abgerufen am 24.01.2026
• https://www.scuolavendramini.it - abgerufen am 24.01.2026
• http://vendraminibassano.it/istituto-vendramini/storia/storia.html - abgerufen am 24.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.