Ökumenisches Heiligenlexikon

Eugenia Joubert

französischer Name: Eugénie

1 Gedenktag katholisch: 2. Juli

Name bedeutet: die edel Geborene (griech.)

Nonne
* 11. Februar 1876 in Yssingeaux bei Le Puy-en-Velay in Frankreich
† 2. Juli 1904 in Lüttich / Liège in Belgien


Bild in der Pfarrkirche in Yssingeaux
Bild in der Pfarrkirche in Yssingeaux

Eugenia, viertes Kind der Familie von Pierre Joubert und Antoinette geb. Celle mit acht Kindern, trat 1895 dem neuen, von dem Jesuiten Louis-Étienne Rabussier in Puy - dem heutigen Le Puy-en-Velay - gegründeten Institut der Sainte-Famille du Sacré-Cœur, der Heiligen Familie vom Heiligen Herzen bei, das nahe der Kathedrale untergebracht war. 1897 wurde sie als Katechetin nach Saint-Denis bei Paris geschickt. Weil sie an Tuberkulose erkrankte, kam sie 1902 nach Lüttich in Belgien, wo sie als Katechetin in der Pfarrei Saint-Gilles tätig war und im Alter von nur 28 Jahren starb.

Statue in der Kathedrale in Le Puy-en-Velay
Statue in der Kathedrale in Le Puy-en-Velay

Eugenia Joubert wurde in Lüttich bestattet, 1948 wurden ihre Gebeine in die Kapelle des neuen Mutterhaus nach Dinant übertragen, 2024 blieben dort Reliquien, das Grab wurde nach St-Denis bei Paris verlegt. Eine Reliquie wird auch in der Pfarrkirche in Yssingeaux bewahrt.

Kanonisation: Eugenia Joubert wurde am 20. November 1994 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Die Kathedrale in Le Puy-en-Velay ist täglich von 7 Uhr bis 18.30 Uhr - von Mitte September bis Mitte Mai aber täglich außer montags nur von 9.30 Uhr bis 12.15 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr - geöffnet. Der Eintritt in den Kreuzgang, den Kapitelsaal und die Schatzkammer kostet 7 €. (2024)



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.09.2026

Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Eug%C3%A9nie_Joubert - abgerufen am 15.06.2024
• https://www.bienheureuse-eugenie-joubert.fr/lieux-dedies-2-dinant - abgerufen am 25.09.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.