Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Ignazia Isacchi

Taufname: Angela Caterina

1 Gedenktag katholisch: 19. August

Name bedeutet: die Feurige (latein.)

Ordensgründerin
* 8. Mai 1857 in Stezzano bei Bergamo in Italien
† 19. August 1934 in Seriate bei Bergamo in Italien


Maria Ignazia Isacchi
Maria Ignazia Isacchi

Angela Caterina wurde als zehntes von elf Kindern von Giovanni Isacchi und Oliva geb. Sigoli geboren; ihr älterer Bruder Luigi wurde Pfarrer. Ab 1874 besuchte sie das Kolleg der Suore Orsoline di San Girolamo in Somasca, der Ursulinen des heiligen Hieronymus in Somasca in Vercurago bei Lecco, trat 1879 mit dem Ordensnamen Maria Ignazia in dieses Institut ein und wurde 1889 Generalvikarin und Novizenmeisterin dieser Kongregation. Nachdem die Adlige Bianca Liberati Stanga aus dem Ort Gazzuolo bei Mantua den Bischof von Bergamo um einige Nonnen gebeten hatte, die in ihrer Gemeinde eine private Schule eröffnen sollten, folgte Ignazia mit sechs Mitschwestern diesem Ruf. Sie gründeten 1893 die Kongregation der Suore orsoline del Sacro Cuore di Gesù, die Ursulinen vom Heiligsten Herzen Jesu und eröffneten im Haus der adeligen Dame in Gazzuolo eine Schule und ihr Mutterhaus im benachbarten Campitello. 1893 wurde das neue Institut zu einer Kongregation diözesanen Rechts erhoben. Weil sie zudem einen Kindergarten, eine Sonntagsschule und eine Abendschule für Arbeiterinnen einrichteten, kam es zum Zerwürfnis mit der Gönnerin; 1917 musste das Mutterhaus nach Asola bei Mantua verlegt werden. Das Amt als Generaloberin musste Ignazi 1924 krankheitshalber niederlegen.

Ignazias Grab ist im Mutterhaus in Asola.

Die Ursulinen vom Heiligsten Herzen Jesu sind in Italien in der Pfarrseelsorge, in Schulen und Krankenhäusern tätig und haben vier Missionsstationen in Burundi in Afrika.

Kanonisation: Ignazia Isacchi wurde am 10. Oktober 2026 von Papst Papst Leo XIV. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.10.2026

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Ignazia_Isacchi - abgerufen am 28.10.2026
• https://www.die-tagespost.de/kirche/heilige/die-selige-ignazia-isacchi-art-279429 - abgerufen am 28.10.2026
• https://www.orsolinedelsacrocuoredigesu.it/it/chi-siamo/cenni-storici - abgerufen am 28.10.2026
• https://it.wikipedia.org/wiki/Suore_orsoline_del_Sacro_Cuore_di_Ges%C3%B9 - abgerufen am 28.10.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.