in Lausanne-Genf-Fribourg auch: 14. Januar |
Die im Glauben Heimgegangenen |
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Seit jeher gedachte der Mensch den Toten, seit dem 2. Jahrhundert sind
christliche Gebete für Tote bekannt. Gebete und Fürbitten sowie die
EucharistieEucharistie - von griechisch ευχαριστειν, "Dank sagen" - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen die Mahlfeier im Anschluss an 1. Kor 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von "Abendmahl" im Anschluss an Mark 14, 17 und 1. Kor 11, 23.feier
für die Verstorbenen sollen in der katholischen Kirche
dazu helfen, dass die Toten die
Vollendung in Gott finden. Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den
Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das Seelenlicht
entzündet;
es ist das Symbol des Ewigen Lichtes
, das den Verstorbenen leuchtet.
In feierlicher Prozession, dem Gräberumgang
, schreitet der Priester durch die
Reihen der festlich geschmückten Gräber und erteilt den Segen.
Im 7. Jahrhundert ordnete Isidor von Sevilla seinen Mönchen an, am Tage nach dem Pfingstfest für die Toten EucharistieEucharistie - von griechisch ευχαριστειν, "Dank sagen" - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen die Mahlfeier im Anschluss an 1. Kor 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von "Abendmahl" im Anschluss an Mark 14, 17 und 1. Kor 11, 23. zu feiern, andere Klöster nahmen diesen Brauch auf. 998 legte Odilo von Cluny die Allerseelenfeier für den 2. November fest, die Mönche von Cluny verbreiteten das Fest im 11. Jahrhundert, in Rom wurde es erstmals 1311 gefeiert. Papst Benedikt XIV. erlaubte 1748 drei Messfeiern zu diesem Tag, Papst Benedikt XV. weitete dieses Privileg im Jahr 1915 für die gesamte katholische Kirche aus. Das 2. Vatikanische Konzil ordnete einen mehr von der Auferstehungsbotschaft von Ostern geprägten Ductus an.
Die Zeit vom 30. Oktober bis 8. November gilt als Seelenwoche. Früher glaubte man, dass in diesen Tagen die armen Seelen anwesend seien.
In der orthodoxen Kirche wird noch immer der Zusammenhang mit dem Pfingstfest bewahrt, aller Seelen wird am Samstag vor dem Fest begangen. Die evangelische Kirche gedenkt der Verstorbenen am Totensonntag / Ewigkeitssonntag.
Die katholische Kirche gewährt demjenigen Gläubigen, der einen Friedhof in
frommer Gesinnung besucht und wenigstens im Geiste für die Verstorbenen betet,
einen Ablass. Dieser Ablass kann nur den läuterungsbedürftigen Seelen zugewendet
werden, und zwar in der Zeit vom 1. bis 8. November als vollkommener Ablass, an
jedem anderen Tag des Jahres als Teilablass.
Ein vollkommener Ablass, der jedoch nur den läuterungsbedürftigen Seelen
zugewendet werden kann, wird denjenigen Gläubigen gewährt, die am Allerseelentag
eine Kirche oder eine Kapelle mit frommer Gesinnung besuchen. Dieser Ablass kann
- nach Verfügung des Ordinarius - auch am Sonntag vor oder nach Allerseelen oder
an Allerheiligen gewonnen werden. Dabei sind
beim Kirchenbesuch das Gebet des Herrn und das Glaubensbekenntnis (Pater noster
und Credo)
zu sprechen.
Bauernregeln:
Um Allerseelen kalt und klar / macht auf Weihnacht
alles starr.
Der Allerseelentag / drei Tropfen Regen haben mag.
Die Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG³)
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