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Ökumenisches Heiligenlexikon

Bonifatius von Tarsus


Der legendäre junge Bonifatius war nicht Christ. Er lebte in Sünde mit der reichen Römerin Aglae, die ihn schließlich beauftragte, in Tarsus die Reliquien christlicher Märtyrer zu finden und nach Rom zurück zu bringen. Als er in Tarsus die Folterungen und Tötungen in der Christenverfolgung unter Kaiser Galerius miterlebte, ließ er sich taufen und bekannte sich zum Christentum, worauf er selbst durch siedendes Pech sterben musste.

Seine Begleiter brachten Bonifatius' Gebeine nach Rom, wo sie an der Via Latina beigesetzt wurden. Das bedeutende Kloster SS. Bonifacio e Alessio wurde nach ihm benannt.

Die legendäre Leidensgeschichte, eine romanhafte Erbauungserzählung, wurde durch Simeon Metaphrastes überarbeitet. Ort und Zeit des Martyriums wurden aber erst in der lateinischen Übersetzung beigefügt.

Bauernregeln: Bonifatius ist einer der drei Eisheiligen.
Pankrazi, Servazi, Bonifazi / sind drei frostige Bazi, / und am Schluss fehlt nie / die kalte Sophie.
Vor Bonifaz kein Sommer, / nach der Sophie kein Frost.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, / ist nicht sicher vor Kälte der Mai.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.03.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• http://www.bauernregeln.net/Eisheilige.htmll
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994