Ökumenisches Heiligenlexikon

Caius von Mailand

auch: Gaius
italienischer Name: Caio

1 Gedenktag katholisch: 27. September

Name bedeutet: der Freudige (latein.)

Bischof von Mailand
* in Mailand
um 85 in Mailand in Italien


Caius war, so die Legende, ein Sohn der prominenten Familie Valeria - eine der ersten, die zum Christentum konvertierte. Er wurde Schüler des Apostels Barnabas, der demnach der erste Bischof von Mailand war. Nachdem Anathalon von Mailand die Zeit der Verfolgungen der Christen unter Kaiser Nero erduldet hatte, setzte er um 62 Caius als Nachfolger ein zum dritten in der Reihe der Bischöfe von Mailand. Caius taufte demnach Vitalis von Ravenna sowie Gervasius und Protasius. Die Legende erzählt auch, Caius habe sich aufgemacht nach Rom, um die Apostel Petrus und Paulus zu besuchen; unterwegs erfuhr er durch geheimnisvolle Intuition, dass sie getötet worden waren.

Die Überlieferung über Caius stammt aus dem 11. Jahrhundert und diente damals in den Auseinandersetzungen mit Rom dazu, das Bistum Mailand älter erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist. Caius war wahrscheinlich zu Beginn des 3. Jahrhunderts Bischof. Caius' Verehrung ist in Mailand gut belegt, er wird schon in antiken Martyrologien erwähnt. Caius wurde möglicherweise in der Basilika San Nabore - an der Stelle der späteren Kirche San Francesco Grande - bestattet; Erzbischof Karl Borromäus ließ 1571 seine Reliquien in dieser damaligen Kirche San Francesco Grande neu beisetzen. Eine weitere Untersuchung der Reliquien fand 1621 statt. Seit 1806 ruhen die Gebeine in der Kirche San Ambrogio.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.08.2023

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/caiusmil - abgerufen am 22.08.2023
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/72160 - abgerufen am 22.08.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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