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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Euthymia Üffing

Taufname: Emma

Gedenktag katholisch: 9. September
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Münster und Osnabrück

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Eu: die Heitere (griech.)
Em: die Erhabene (althochdt.)

Nonne
* 8. April 1914 in Hopsten-Halverde im Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen
† 9. September 1955 in Münster in Nordrhein-Westfalen


Emma Üffing absolvierte ab 1931 eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin. 1934 trat sie in den Orden der Clemensschwestern in Münster ein, erhielt den Ordensnamen Maria Euthymia und wurde zur Krankenschwester ausgebildet. In diesem Beruf arbeitete sie ab 1936 in der Isolierstation des St.-Vinzenz-Krankenhauses in Dinslaken. Während des Krieges pflegte sie ansteckend kranke Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, was ihr den Beinamen Engel der Liebe eintrug. 1945 wurde sie Leiterin der Wäscherei des Krankenhauses, ab 1948 wirkte sie wieder in Münster als Leiterin der Wäscherei des Mutterhauses und der Raphaelsklinik des Ordens. Maria Euthymia verbrachte viel Zeit im Gebet. 1955 starb sie an den Folgen eines Krebsleidens.

Am Tag nach Maria Euthymias Tod ereignete sich, was im Seligsprechungsverfahren als Wunder anerkannt wurde: Eine Schwester, die bei einem Arbeitsunfall in der Wäscherei schwere Verbrennungen und Quetschungen erlitt, bat am offenen Sarg von Schwester Maria Euthymia um Fürsprache; in kürzester Zeit wurde die Hand geheilt. Bis heute erbitten Menschen die Fürsprache von Schwester Euthymia, mehr als 150.000 Briefe im Mutterhaus der Clemensschwestern geben Zeugnis davon.

Euthymia als Schwester in Dinslaken
Maria Euthymia als Schwester in Dinslaken

Kanonisation: Schwester Maria Euthymia wurde am 7. Oktober 2001 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

  Über Maria Euthymia und das Seligsprechungsverfahren informiert eine ihr gewidmete Homepage.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.09.2015

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.