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Ökumenisches Heiligenlexikon

Foillan von Fosses

auch : Fuilanus, Feuillien, Pholien, Finnius von Kill-Cholma

Gedenktag katholisch: 31. Oktober
Auffindung und Übertragung der Gebeine: 16. Januar
Übertragung der Gebeine: 3. September
Verehrung in Fosses: 23. Oktober

Name: kleiner Wolf (gälisch - irisch)

Mönch, Bischof (?), Glaubensbote im Norden von Frankreich, Märtyrer
* 24. Oktober (?) um 600 in Irland
† 31. Oktober 655 (oder 656) in Le Roeulx bei Mons in Belgien


Gemälde in der Kirche Saint-Nicolas du Roeulx in Fosses
Gemälde in der Kirche Saint-Nicolas du Roeulx in Fosses

Foillan stammte aus irischem Hochadel, er war der Sohn von Fintan und der Gelgehes und der Bruder von Furseus von Lagny und von Ultan von Fosses. Er wurde wie diese Mönch und dann Abt im Kloster Cnobheresburg - vielleicht das heutige Burgh Castle - in Norfolk. Nach der Plünderung ihres Klosters durch den heidnischen König Penda von Mercien ging er zusammen mit zwei Gefährten als Glaubensbote in den Norden von Frankreich, wurde von der Herrscherfamilie Pippins willkommen geheißen und Abt im Kloster in Péronne. Papst Martin I. weihte ihn anlässlich eines Aufenthaltes in Rom der Überlieferung nach zum Missionsbischof. Er ging weiter zu Iduberga in deren Kloster Nivelles und wirkte dort als Lehrer. Deren Tochter Gertrud setzte Foillan 652 als Abt des von ihr auf ihrem Besitz neu gegründeten Klosters Fosses bei Namur ein. Er hielt weiterhin Kontakt zum Mutterkloster Nivelles, feierte dort an einem 30. Oktober die Vigil des Quintinusfestes und wurde auf dem Rückweg zusammen mit drei Gefährten im Wald von Räubern enthauptet an der Stelle in Le Roeulx, wo heute das ehemalige Kloster St-Feuillien in Le Roeulx steht.

Die in den Abzugsgraben eines Schweinestalles geworfenen Leichname wurden in großer Prozession nach Nivelles überführt und schließlich in St-Maur-des-Fosses beigesetzt. Nachfolger Foillans als Abt des Klosters Fosses wurde wahrscheinlich sein Bruder Ultan. Am Ort seines Todes wurde später eine ihm geweihte Kapelle erbaut und um 1125 das Kloster St-Feuillien eingerichtet. Hauptquelle für sein Leben ist eine kurze zeitgenössische Notiz de Fuilano, die im 11./12. Jahrhundert beträchtlich erweitert wurde. Die Verehrung des Märtyrers Foillan verbreitete sich in Wallonien, der Diözese Cambrai und im Rheinland, wo Reliquien in der Kirche St. Foillan in Aachen zu finden sind.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.11.2016

Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• http://www.saintpatrickdc.org/ss/1031.shtml
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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