Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Justina von Padua


Bartolomeo Montagna: Justina von Padua, Fragment, um 1490, Metropolitan Museum of Art in New York
Bartolomeo Montagna: Justina von Padua, Fragment, um 1490, Metropolitan Museum of Art in New York

Justina wurde der Überlieferung nach von Maximian - genannt Herculius -, dem Mitkaiser Diokletians, als christliche Jungfrau in Padua zum Tode verurteilt und von einem Soldaten unmittelbar danach, noch ehe der Henker kam, mit dem Schwert durchbohrt.

Über Justinas Grab in Padua errichtete der Prätorianer-Präfekt Opilio um 500 eine ihr geweihte Basilika; der Nachfolgebau verwahrt noch heute ihre Reliquien. Justina wurde Anfang des 6. Jahrhunderts auch ins Ambrosianische      Die Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v. a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Messbuch aufgenommen. In der Darstellung der Jungfrauen im Apsismosaik in S. Apollinare in Ravenna aus der Mitte des 6. Jahrhunderts ist sie vertreten. Ihre Verehrung breitete sich auch nach Como und Venedig aus. Im 6./7. Jahrhundert entstand an ihrer Grabkirche eine Benediktinerabtei. Ums 11. Jahrhundert wurde Justinas Leidensgeschichte verfasst.

Die 1418 an ihrer Grabkirche in Padua gegründete benediktinische Reformkongregation S. Giustina förderte Justinas Verehrung. Der Sieg der Christen in der Seeschlacht von Lepanto (italienisch für Nafpaktos in Griechenland) 1571 geschah an ihrem Gedenktag, was die Verehrung zusätzlich beflügelte.

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Justina von Padua

Wikipedia: Artikel über Justina von Padua

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Hadeloga von Kitzingen Adelheid
Geminianus
Jutta von Sangerhausen


        Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.05.2017

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.