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Ökumenisches Heiligenlexikon

Jutta von Sponheim

Gedenktag katholisch: 22. Dezember

Name bedeutet: Frau aus Juda (hebr.)

Reklusin
* 1084 (?) in Spanheim, heute Sponheim bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz
† 22. Dezember 1136 auf dem Disibodenberg bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz


Jutta aus dem Geschlechte der Grafen von Sponheim gründete am Tag von Allerheiligen 1106 auf dem Disibodenberg nahe dem Benediktinerkloster eine Klause, in der sie sich der Erzeihung junger Mädchen widmete. Ihr Ruf als Ratgeberin und Lehrerin verbreitete sich rasch, es wuchs ein Nonnenkloster neben ihrer Klause, das Jutta leitete, und das zusammen mit dem Ursprungskloster nun ein Doppelkloster bildete. Berühmt wurde ihre Schülerin und spätere Nachfolgerin als Äbtissin, Hildegard von Bingen.

Jutta bringt die achtjährige Hildegard zu den Schwestern des neuen Benediktinerinnenklosters auf dem Disibodenberg
Jutta (in der Mitte) bringt die achtjährige Hildegard zu den Schwestern des neuen Benediktinerinnenklosters auf dem Disibodenberg

Hildegard berichtete in ihrer 1180 aufgezeichneten Biografie von zahlreichen Wundern am Grab von Jutta. Das Grab war lange eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte.

Attribute: als Benediktinerin, zwei Engel, Lampe




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• http://www.oxfordgirlschoir.co.uk/hildegard/hildegardchronology.html
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII, Herzberg 2000