Ökumenisches Heiligenlexikon

Lazaros der Maler

griechischer Name: Lazaros Zographos

Gedenktag katholisch: 17. November
23.Februar

Gedenktag orthodox: 17. November

Name bedeutet: Gott hat geholfen (hebr.)

Mönch, Priester
* in der Türkei
um 867 in Galata bei Konstantinopel, heute der Stadtteil Karaköy von Ístanbul in der Türkei


Lazaros wurde schon in jungen Jahren Mönch in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und erlernte das Schreiben von Ikonen. In der Zeit des Bilderstreites unter dem ab 829 regierenden ab Kaiser Theophilos wurden besonders Mönche als die Verteidiger und Verbreiter der Ikonen verfolgt, so auch auch Lazaros, der als vortrefflicher Schreiber galt. Nachdem der Kaiser ihn nicht durch schmeichlerische Worte für sich gewinnen konnte, wurde er gemartert und ins Gefängnis geworfen. Auch dort schrieb er weiter Ikonen, deshalb wurde ihm seine Hand so sehr gebrannt, dass er in Ohnmacht fiel. Kaiserin Theodora II. setzte sich dann erfolgreich für seine Freilassung ein und versteckte ihn im Johannes dem Täufer geweihten Kloster. Nach seiner Gesundung schrieb Lazaros aus Dankbarkeit die Ikone des Vorläufers, die für ein Meisterstück und für wundertätig gehalten wurde. Nach dem Tod des Kaisers stellten Theodora und ihr Sohn Michael III. 842 die Verehrung der Ikonen wieder her, Lazarus fertigte nun die Ikone des Erlösers am Chalkedon-Tor des Kaiserpalastes. Um 856 sandte Kaiser Michael III. ihn mit prachtvollen Geschenken zu Papst Benedikt III. nach Rom zu Verhandlungen über die Wiederherstellung der Kircheneinheit. Später kam er noch einmal dorthin, auf dem Rückweg starb er.

Lazaros' Leichnam wurde nach Konstantinopel gebracht und in der Evander-Kirche bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.06.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://www.johnsanidopoulos.com/2015/11/saint-lazarus-painter-iconographer.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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