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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maccallin

auch: Malcallan, Malacanus, Macclani, Maccalein, Maolcalain, Makkalinus

Gedenktag katholisch: 21. Januar

Name bedeutet: Sohn des Chilian oder Kalan (gälisch - irisch)

Abt in Hirson, Laon und Waulsort
* in Irland
† 21. Januar 978 in Hirson in Frankreich


Maccallin besuchte das Grab von Furseus von Lagny und wurde dann Mönch im Benediktinerkloster in Gorze bei Metz und um 946 der erste Abt in dem durch den kinderlosen Grafen Eilbert von Aldenardum und seiner Gemahlin Herisindis gegründeten Kloster Saint-Michael-en-Thiérache nahe Hirson bei Reims. 961 ging er zusammen mit zwölf Ordensbrüdern von hier nach Laon und baute dort das verwahrloste Kloster St-Vincent wieder auf. Dann leitete er zeitweise auch das Kloster in Waulsort an der Maas, bis Cadroël dort sein Nachfolger wurde.

Maccallin wurde in der Kirche der Abtei in Hirson bestattet. 1659 wurden seine Gebeine, um sie vor den eingefallenen Spaniern zu verbergen, in Erde begraben, aber seitdem nicht mehr aufgefunden.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.01.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• http://celticsaints.org/2007/0121d.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.