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Ökumenisches Heiligenlexikon

Makarius I. von Jerusalem

griechischer Name: Makarios
auch: Marcian

Gedenktag katholisch: 10. März

Gedenktag orthodox: 27. Februar

Gedenktag koptisch: 5. November
als Konzilsvater

Gedenktag syrisch-orthodox: 27. Februar

Name bedeutet: der Selige (griech.)

Bischof von Jerusalem
† 334 (?) in Jerusalem in Israel


Makarios war ab 314 Bischof von Jerusalem als Nachfolger des Bischofs Hermon. Er wandte sich gegen den Arianismus und nahm am 1. Konzil von Nicäa teil, wo dem Bischof von Jerusalem ein Ehrenrang zugebilligt wurde. Er fand der Überlieferung nach das Grab Jesu. Von Kaiser Konstantin erhielt er den Auftrag zum Bau der Grabeskirche und sorgte dafür, dass die Kreuzigungsstätte Golgota in den Gebäudekomplex einbezogen wurde.

Später, in der Legende der Kreuzfindung durch Helena, war es Makarios, der das Kreuz Jesu identifizierte. Legendarisch ist auch die Überlieferung, er habe Kaiser Konstantin getauft; dieser empfing das Sakrament tatsächlich auf dem Totenbett durch den arianischen Bischof Eusebios von Nikomedia.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.