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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Gabriela Sagheddu

italienischer Name: Maria Gabriella

Gedenktag katholisch: 23. April
nicht gebotener Gedenktag im Trappisten- und Zisterzienserorden: 22. April

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch) G: Gott ist mein Held (hebr.)

Nonne
* 17. März 1914 in Dorgali auf Sardinien in Italien
† 23. April 1939 in Grottaferrata in Italien


Maria Gabriela Sagheddu stammte aus einer einfachen Familie. Als Jugendliche war sie aktiv in der Katholischen Aktion. 1932 erfuhr sie eine persönliche Begegnung mit Christus und gab sich nun ganz dem Gebet und caritativen Werken hin. 1935 trat sie in Grottaferrata in den Trappistenorden ein. Ihr Leben widmete sie nun der Sorge um die Einheit der Kirche, die ihr Kloster auch sonst prägte und durch Kontakte mit anglikanischen Benediktinerinnen gefördert wurde. Dem Hohepriesterlichen Gebet Jesu im Johannesevangelium 17 - 20 widmete sie ihre andauernde Betrachtung und wollte ihr Leben für diese Einheit opfern. Im Frühjahr 1937 erkrankte sie an der Lunge und wusste um ihren baldigen Tod, der nach 15 Monaten des Leidens eintrat.

Nach ihrem Tod wurde Maria Gabriela von für die Ökumene aufgeschlossenen Kreisen entdeckt und als Vorbild betrachtet, unterstützt durch eine erste Biographie im Jahr 1946. Auch ihr Kloster pflegte dieses Andenken und war weiterhin ökumenisch aktiv, was Widerstände in der römischen KurieAls römische Kurie (von lateinisch curare = „pflegen, sich kümmern”) werden seit dem 11. Jahrhundert die Leitungs- und Verwaltungsorgane der katholischen Weltkirche in Rom genannt. Die Kurie ist für die Gesamtkirche zuständig, nicht für die Regierung des Staates Vatikan. und in der Ordensleitung auslöste; die Äbtissin von Grottaferrata wurde 1951 abgesetzt und verbannt.

Maria Gabrielas Reliquien kamen 1957 bei der Verlegung des Klosters nach Vitorchiano bei Viterbo.

Kanonisation: Maria Gabriela Sagheddu wurde am 25. Januar 1983 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.11.2014

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 1. Christiana, Stein am Rhein 1991

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.