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Ökumenisches Heiligenlexikon

Philip Howard von Arundel

Gedenktag katholisch: 19. Oktober

Name bedeutet: P: der Pferdefreund (griech.)
H: der Wächter (germanisch-englisch)

Graf von Arundel, Märtyrer
* 28. Juni 1557 in London in England
† 19. Oktober 1595 daselbst


Philip Howard war der Enkel des Dichters Henry von Arundel - dem Grafen von Surrey, der 1547 von König Heinrich VIII. hingerichtet wurde - und der Sohn von Thomas von Arundel - des Herzogs von Norfolk, der 1572 von Königin Elizabeth hingerichtet wurde. Philip II. von Spanien, der dann König von England war, war Philip Howards Patenonkel. Sein Vater, der zur Anglikanischen Kirche gehörte, unterrichtete Philip Howard nach Grundsätzen von John Foxe und sandte ihn dann auf die Universität Cambridge.

Im Februar 1580 übernahm Philip Howard die Grafschaft Arundel als Herrscher. Als solcher nahm er 1581 an den Vernehmungen von Edmund Campion im Tower in London teil, was ihm erste Anstöße für seinen späteren Übertritt zum Katholizismus gab. Nachdem 1581 seine Frau Anne Dacre, die aus dem Geschlecht der Grafen von Arundel und Surrey stammte, zum Katholizismus konvertierte, musste Philip Howard zunächst auf Abstand zu ihr gehen. Aber 1584 trat auch er in die katholische Kirche über. Am Königshof in London wurde dies mit Misstrauen gesehen, deshalb floh er im April 1585, nachdem er eine lange Erklärung seines Schrittes an Königin Elizabeth gesandt hatte. Schon nach wenigen Tagen wurde er gefangen genommen und als Privatgefangener der Königin in den Tower in London gebracht. Nachdem er 1589 beschuldigt wurde, eine Messe für den Sieg der England bedrohenden Spanier geleitet zu haben, wurde er zum Tod verurteilt, aber er blieb dann bis zu seinem natürlichen Tod als Gefangener im Tower - Gerüchte sagen allerdings, er sei vergiftet worden.

Philip Howard von Arundels Grab in der „Cathedral of Our Lady and Saint Philip Howard” in Arundel
Philip Howard von Arundels Grab in der Cathedral of Our Lady and Saint Philip Howard in Arundel

Philip Howard war einer der katholischen Märtyrer in England und Wales, die in den Jahren von 1535 bis 1679 getötet wurden. 1624 ließ Philip Howards Witwe seine Gebeine nach Long Horsley, dann nach Arundel überführen.

Kanonisation: Philip Howard wurde 1929 von Papst Pius XI. selig- und 25. Oktober 1970 von Papst Paul VI. als einer der 40 katholischen Märtyrer der englischen Reformationszeit heilig gesprochen.
Attribute: Windhund
Patron der verleumdeten Opfer und fälschlich Angeklagten, bei schwierigen Hochzeiten und getrennten Ehegatten





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.11.2014

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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