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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sergios der Magister

auch: von Niketia, von Paphlagonien

Gedenktag katholisch: 28. Juni

Gedenktag orthodox: 28. Juni

Name bedeutet: der Diener oder: aus dem (altröm.) Geschlecht der Sergier (latein.)

kaiserlicher Befehlshaber, Klostergründer
* Anfang des 9. Jahrhunderts in Niketia bei Amastris in Paphlagonien, heute Amasra in der Türkei
866 auf Kreta in Griechenland


griechische Ikone
griechische Ikone

Sergios stammte aus einer Familie der Amorischen Dynastie, der vom von 820 bis 829 regierenden byzantinischen Kaiser Michael II. begründeten Geschlechterabfolge und war ein enger Verwandter - vielleicht der Onkel - von Theodora II., der Frau des 829 bis 842 regierenden Kaisers Theophilos. Unter diesem wurde er eines der führenden Mitglieder des Senats und Magistros, Mitglied des obersten Gerichts. Als Theodora nach dem Tod ihres Mannes zur Regentin für ihren dreijährigen Sohn Michael III. ernannt wurde, setzte sie dessen ikonenfeindliche Kirchenpolitik außer Kraft und berief 843 die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - ein, bei der die Bilderverehrung endgültig wieder zugelassen wurde; Sergios war maßgeblich daran beteiligt, dass es zu dieser neuen Haltung der Regentin gekommen war.

Ebenfalls 843 war Sergios beteiligt an dem Versuch, eine Rückeroberung der Insel Kreta zu versuchen, die seit 826 von den Arabern beherrscht wurde, die 824 nach der Reconquista hatten aus Spanien fliehen müssen. Er hatte dabei wohl nicht die führende Rolle, blieb aber nach dem militärischen Scheitern offenbar auf der Insel zurück und starb dort bald friedlich.

Sergios wurde auf Kreta begraben in einem Kloster, das nach ihm als Kloster des Magisters bekannt wurde. Später wurden seine Gebeine in das Kloster übertragen, das er als der Gottesgebärerin Theotokos, geweihtes Kloster im Golf von Nikomedia gegründet hatte und das später als nach seinem Beinamen benanntes Kloster des Niketiates bekannt wurde.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.02.2019

Quellen:
• https://www.johnsanidopoulos.com/2016/06/saint-sergios-niketiates-magistros.html
• https://en.wikipedia.org/wiki/Sergios_Niketiates

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.