Ökumenisches Heiligenlexikon

Stephan-Uroš II. Milutin

serbischer Name: Стефан Урош II Милутин

Gedenktag katholisch: 30. Oktober

Gedenktag orthodox: 30. Oktober

Name bedeutet: die Krone (griech.)

König von Serbien
* 1253
29. Oktober 1321


Stephan-Uroš, Sohn von Stephan Uroš I. und dessen Frau Hélène von Anjou, wurde 1282 König, nachdem sein älterer Bruder Stephan Dragutin von der serbischen Reichsversammlung als König abgesetzt worden war. Stephan-Uroš konnte sein Herrschaftsgebiet ausweiten, das dann das heutige Serbien außer Belgrad / Beograd, Montenegro, die Herzegowina, den Süden von Dalmatien und den Norden von Albanien umfasste, zudem eroberte er weite Teile von Mazedonien und Albanien. Er stiftete rund 40 Kirchen und Klöster, darunter ein Hospital in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - sowie die Kirche Nikolaos Orfanos in Thessaloniki, die Nikolaus-Ikone in Bari und eine Kirche nahe Jerusalem. Seine bedeutendsten Stiftungen waren das Kloster Gračanica bei Pristina im Kosovo und die Erneuerung des Klosters Hilandar auf dem Berg Athos. Stephan war fünf Mal verheiratet, aus seiner vierten stammte sein Sohn und späterer Nachfolger Stefan Uroš III. von Dečani, den er einst verstoßen und geblendet hatte.

Stephan-Uroš wurde in dem von ihm gegründeten Kloster Banjska in Zvečan bei Mitrovica im Kosovo bestattet. Als die Osmanen einfielen, wurden seine Gebeine zuerst nach Trepča bei Mitrovica, dann 1460 nach Sofia in die heutige Kathedrale Sweta Nedelja gebracht. 2007 wurden die Gebeine der Serbisch-Orthodoxen Kirche zurückgegeben und von dieser wieder in das 2004 erneuerte Kloster Banjska gelegt.

Stephan Dragutin blieb nach seiner Entmachtung zunächst Teilherrscher in den nördlichen Gebieten Serbiens, später trat er als Mönch Theoktistos ins Kloster Đurđevi Stupovi im heutigen Novi Pazar zurück, wo er am 12. März 1316 starb.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.08.2022

Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Uro%C5%A1_II._Milutin - abgerufen am 12.08.2022
• https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Dragutin - abgerufen am 12.08.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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