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Ökumenisches Heiligenlexikon

Veneranda von Gallien

auch: Venera

Gedenktag katholisch: 14. November
auf Sizilien: 26. Juli

Name bedeutet: die Verehrung Würdige (latein.)

Jungfrau, Glaubensbotin, Märtyrerin
* 100 in Frankreich
† 144 (?) in Rom (?)


Altarbild in der Veneranda geweihten Kapelle in der Kathedrale in Acireale bei Catania
Altarbild in der Veneranda geweihten Kapelle in der Kathedrale in Acireale bei Catania

Veneranda, der Überlieferung nach Tochter der Christen Agathon und Polena, widmete sich als Jungfrau der Fürsorge für Arme und der Unterrichtung weiblicher Taufbewerber. Im Alter von 39 Jahren verließ ihre Heimat und ging nach Rom, wo sie zur Zeit von Kaiser Antoninus durch den Präfekten Asclepiades / Asclepius gefangen genommen, gepeinigt und zuletzt enthauptet wurde.

Andere Versionen der Legende setzen ihren Märtyrertod in ihre Heimat. In Acireale auf Sizilien wird behauptet, sie sei dort geboren und dort am 26. Juli 143 getötet und am 14. November durch den Christen Antimos bestattet worden.

Wahrscheinlich ist der Name Veneranda abgeleitet vom ursprünglichen Namen Venera - der meint den dies Veneris, den Tag der Venus, den Freitag, den in Rom nach der Liebesgöttin Venus benannten Tag, der im Christentum zum Rüsttag für das Wochenende und Tag der Erinnerung an die Passion Jesu wurde. Demnach wäre Veneranda die latinisierte Form für Paraskeva und die Person identisch mit ihr.

Vittore Carpaccio: Veneranda, um 1500, Museo di Castelvecchio in Verona
Vittore Carpaccio: Veneranda, um 1500, Museo di Castelvecchio in Verona

In Acireale bei Catania werden Reliquien von Venera / Veneranda verehrt, mehrere Kirchen auf Sizilien sind ihr geweiht, so in Avola bei Siracusa. Auch im nach ihr benannten Santa Venera auf Malta ist ihr die Kirche geweiht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.07.2017

Quellen:

• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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