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Ökumenisches Heiligenlexikon

Cölestinerorden


Der Cölestinerorden - auch: Zölestinerorden -, lateinisch Ordo Sancti Benedicti Coelestinensis, Ordenskürzel: OSBCoel, entstand 1244 als eine Unterabteilung des Benediktinerordens, aus dem der Ordensgründer Peter Angelerio, der spätere Papst Coelestin V., stammte. Dieser lebte als Einsiedler im Morrone-Gebirge bei Sulmona. Nachdem sich Gefährten angeschlossen hatten, entstand die geistliche Gemeinschaft, die Peter nach dem Vorbild der Zisterzienser organisierte. Sie wurde 1263 durch Papst Urban IV. anerkannt und 1275 durch Papst Gregor X. den Benediktinern angeschlossen. Die große Popularität des späteren Papstes verschaffte dem Orden zunächst großen Zulauf; Klöster entstanden in Süditalien und auf Sizilien, ab 1300 in Norditalien, Frankreich, den Niederlanden und in Böhmen.

Im 17. Jahrhundert entstand der weibliche Zweig der Cölestinerinnen.

Die letzten Männerklöster der Cölestiner wurden zwischen 1806 und 1810 im Königreich Neapel und auf Sizilien im Zuge der Säkularisation nach der Französischen Revolution aufgehoben; Frauenklöster überlebten, Ende 2008 gab es fünf Klöster mit 28 Nonnen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.08.2019
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Congregazione_dei_celestini
• https://it.wikipedia.org/wiki/Benedettine_celestine