Halinard von Lyon
auch: Galinard, Alinard
auch: von Saint-Bénigne
Gedenktag katholisch: 26. April
Name bedeutet: der starke Held (althochdt.)
Halinard war ein Sohn des Adelsgeschlechts derer von Sombernon. Er wurde in der Schule an der damaligen Kathedrale von Autun und in der Schule an der Kathedrale in Langres erzogen; in Langres wurde er Kanoniker, trat dann aber in den Benediktinerorden ein und war Schüler von Wilhelm von Dijon. 1027 wurde er Prior, dann 1031 Abt des damaligen Klosters Saint-Bénigne an der heutigen Kathedrale in Dijon. Er verteidigte die Rechte seiner Abtei, erweiterte ihren Besitz, schmückte die Kirche und erwarb Handschriften für die Bibliothek. Ab 1031 war er zudem gleichzeitig Abt des damaligen Klosters Saint-Pierre in Bèze bei Dijon. Als Abt war er Anhänger der Kirchenreformer und weigerte sich, Kaiser Heinrich III. zu huldigen. 1041 lehnte er die Ernennung zum Erzbischof von Lyon ab; 1046 nahm er das ihm erneut angetragene Amt an.
Halinard war selten in Lyon, er reiste viermal nach Rom. 1046 traf er dort Papst Clemens II., der ihn für das Amt einsegnete. Als dieser Papst 1048 starb, lehnte Halinard lehnte die Nachfolge ab. 1049 begleitete er den neuen Papst Leo IX. auf dessen Reise zur Weihe der Kirche Saint-Remi in Reims und setzte sich für Frieden mit den Normannen ein. 1050 nahm er an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Tours teil. 1052 reist er wieder nach Rom und lebte im Kloster von San Gregorio Magno al Celio, wo er - nach dem Verzehr eines angeblich vergifteten Fisches - starb.
Halinard wurde im Kloster an San Paolo fuori le Mura in Rom bestattet. Vier Briefe von Halinard sind erhalten.
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Talarican
Ananias
Geminus
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 30.10.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Halinard - abgerufen am 30.10.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Halinard - abgerufen am 30.10.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.