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Lebuin war Priester und Mönch im Kloster Ripon. Wohl 754, im Jahr des Todes von Bonifatius, ging er zur Mission nach Friesland und arbeitete zusammen mit Markhelm unter der Leitung von Gregor von Pfalzel daran, Bonifatius' Werk fortzusetzen. Sein Wirkungsbereich war damals umkämpft zwischen den teilweise schon christianisierten Friesen, den chrsitlichen Franken und den heidnischen Sachsen. Lebuin gründete um 776 die erste Kirche in Deventer. Auf der Stammesversammlung der Sachsen in Marklo - möglicherweise das heutige Marklohe - unternahm er um 770 einen erfolglosen Missionsversuch: die Sachsen lehnten aus ihrer Opposition gegen die Franken heraus das Christentum ab.
Lebuin wurde durch den damals in Friesland als Missionar tätigen Liudger in seiner Kirche in Deventer bestattet. Um 850 wurde im Kloster Werden - heute ein Stadtteil von Essen - die erste Lebensgeschichte über Lebuin verfasst, die wegen ihrer Schilderung seines Wirkens beim Stammesthing ein historisch wichtiges Dokument zur Stammesverfassung der Sachsen ist. Lebuins Verehrung ist seit dem 9. Jahrhundert bezeugt.
Umstritten ist, ob Lebuin mit Livinus identisch ist.
Patron
von Deventer
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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