Gedenktag katholisch: 30. Juli
gebotener Gedenktag im Kapuziner- und im Franziskanerorden: 12. Mai
Name bedeutet: der im Volk Kühne (althochdt.)
Bogdan Mandic trat mit 18 Jahren in Venedig in den Kapuzinerorden ein; er wollte an einer Vereinigung mit der Orthodoxen Kirche mitwirken. Seine Aufgabe wurde dann aber vor allem, als Beichtvater tätig zu sein, was er unermüdlich tat. Er hatte mystische Gaben wie die der Prophezeihung. *
Schon bei seinem Tod eilte Leopold Mandic der Ruf der Heiligkeit voraus. Noch bei der Graböffnung 1966 war sein Leichnam unverwest.
Kanonisation:
1976 wurde Leopold Mandic selig und 1983 heiliggesprochen.
* Gelegentlich wird von seiner
Stigmatisierung berichtet; das ist falsch, wie Pater Oktavian Schmucki vom
Kapuzinerorden schreibt: Ich weilte
während 43 in Rom,
war Mitglied unseres Historischen Instituts und bin in der franziskanischen
Hagiologie wirklich kundig. Ich darf Sie mit absoluter Sicherheit versichern,
dass der hl. Leopold nie die Wundmale trug. Ich darf Sie hinweisen auf: 'Sulle
orme dei santi. Il santorale cappuccino. Santi, beati, vdenerabili, servi di
Dio.' [A cura di Costanzo Cargnoni, OFMCap.]. IT-00163 Roma, Istituto Storico
dei Cappuccini. Circonv. Occid. 6850, C.P. 18382, 2000. ISBN 88-88001-00-X.
Näherhin auf: 'Ecumenismo e riconciliazione', S. 71-84.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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