Ökumenisches Heiligenlexikon

Martinus von Braga

Gedenktag katholisch: 20. März
Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)
Erzbischof von Braga
* um 515 in Pannonien, dem heutigen Ungarn / Kroatien (?)
† um 580 in Braga in Portugal
Kartenskizze Kartenskizze
Kartenskizze

Martinus unternahm eine Pilgerreise nach Palästina und wurde dort Mönch. Nach seiner Rückkehr gründete er 550 in Dumio bei Braga ein Kloster, dem er als Abt und Bischof vorstand. 572 leitete er das zweite Konzil von Braga. Nach seiner Ernennung zum Erzbischof bekehrte er die Sueben, die Anhänger des Arianismus waren, zum rechten katholischen Glauben.

Überliefert ist Martinus' Schrift Formulae vitae honestae, Richtschnur des ehrsamen Lebens an den Suebenkönig Miro. Seine Pastoralinstruktion De correctione rusticorum, Von der Korrektur der Einheimischen bekämpft Reste von Heidentum bei den neubekehrten Sueben. Er war Autor dreier asketischer Schriften, einer Taufliturgie, einer Sammlung von Sätzen der Kirchenväter und weiteren Schriften.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000



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