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Ökumenisches Heiligenlexikon

Adam von Ebrach

Gedenktag katholisch: 25. Februar

Name bedeutet: Mann aus Erde / Mensch (hebr.)

Klostergründer, Abt in Ebrach
* vor 1100 bei Köln in Nordrhein-Westfalen
23. November um 1168 in Ebrach bei Bamberg in Bayern


Adam wurde Zisterziensermönch im Kloster Morimond - im heutigen Fresnoy-en-Bassigny. Er ist wohl identisch mit dem Mönch Adam, der zu der Gruppe um Abt Arnold gehörte, die 1124 ins Heilige Land ging, um dort ein neues Kloster zu gründen. Nach Abt Arnolds Tod 1126) forderte Bernhard von Clairvaux Adam brieflich zur Rückkehr nach Morimond auf. Von dort aus ging er 1127 in das kurz zuvor vom Edelfreien Berno von Eberau, einem wichtigen Gefolgsmann des Würzburger Fürstbischofs Embricho, in seiner Burg in Ebrach gestiftete Kloster. Damit entstand das erste rechtsrheinische Kloster der Zisterzienser, dessen erster Abt Adam wurde. Schon 1134 konnte Adam zusammen mit dem Würzburger Bischof Embricho die erste Klosterkirche einweihen. Sechs weitere Tochterklöster wurden von ihm gegründet: 1129 in Rein - heute Ortsteil von Eisbach bei Graz - 1132 in Heilsbronn bei Nürnberg und in Langheim - später Klosterlangheim, heute ein Stadtteil von Lichtenfels -, 1145 in Nepomuk / Pomuk bei Plzeň / Pilsen, 1146 in Aldersbach bei Passau und 1156 das Kloster Bildhausen bei Münnerstadt in Bayern.

Freundschaft verband Adam mit Bernhard von Clairvaux, der ihn 1147 mit der Kreuzzugspredigt in Ostfranken und Bayern beauftragte, mit Gerhoh von Reichersberg und Hildegard von Bingen. Für König Konrad III. war er ein wichtiger Berater; 1146 wurde des Königs Gemahlin Gertrud, 1161 ihr Sohn Friedrich von Rothenburg in Ebrach von ihm bestattet. Auch die Politik von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, der ihn 1152 zur Teilnahme an der Gesandtschaft an Papst Eugen III. mit der Anzeige seiner Wahl auserkor, unterstützte Adam; im Jahr 1163, als Friedrich I. sich auf die Seite von Gegenpapst Viktor IV. stellte, wandte Adam sich von ihm ab.

Adams Gebeine ruhen seit 1697 im Mausoleum der Abteikirche in Ebrach.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.09.2019

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• http://www.kulturpfad-grafen-castell.de/html/body_ebrach.html
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Adam_von_Ebrach

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.