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Ökumenisches Heiligenlexikon

Budoc von Dol

auch: Budocus, Budog, Budo, Bothmael, Budeaux, Budeux

Gedenktag katholisch: 9. Dezember

Name bedeutet: der aus dem Wasser Gerettete (gälisch)

Bischof von Dol
* um 538 in Irland
8. Dezember um 585 in Léhon, heute Stadtteil von Dinan in Frankreich


Budoc war der Überlieferung zufolge ein Sohn des Königs von Goëlo - dem Küstenstreifen nördlich von St-Brieuc in der Bretagne - und von Azénor / Aliénor, der Tochter des mythischen Burggrafen Even von Lesneven - des Landstrichs Leon, der Gegend um das heutige St-Pol-de-Leon in der Bretagne. Die Legende erzählt, dass seine Mutter fälschlicherweise des Ehebruchs beschuldigt, deshalb in der Burg in Brest eingesperrt und dann in einem Fass ins Meer geworfen wurde. Das Fass versank nicht, Azénor wurde unterwegs durch einen Engel ernährt, so kam sie durch die Strömung an die irischen Küste an einen - heute unbekannten - Ort namens Bellus portus / Beau port. Dort gebar die Schwangere einen Knaben, der vom Abt des Ortes den Namen Budoc erhielt, der an das Schicksal von Mose erinnert. Budoc wurde dann später auch Abt dieses Klosters. Schließlich unternahm er die Rückreise in die Bretagne in einem steinernen Trog 1 und landete in Porspoder, wo er den Trog auf einen Ochsenkarren legte; an der Stelle, wo diese dann anhielten, erbaute er ein Oratorium - die heute ihm geweihte Kirche in Plourin.

Nachdem == Maglorius, der Bischof von Dol-de-Bretagne, Budoc kennen gelernt hatte und von seinen Tugenden überzeugt wurde, designierte er ihn zu seinem Nachfolger; das Amt übernahm Budoc um 559 und hatte es dann 26 Jahre lang inne. In dieser Zeit wurde er Lehrer von Lehrer von Guengalaenus und unternahm er eine Pilgerreise nach Jerusalem, von wo er Reliquien mitbrachte.

Sarkophag aus dem 5. bis 8. Jahrhundert, gefunden in Dol-de-Bretagne, Budoc zugeschrieben, im Musée de Bretagne in Rennes
Sarkophag aus dem 5. bis 8. Jahrhundert, gefunden in Dol-de-Bretagne, Budoc zugeschrieben, im Musée de Bretagne in Rennes Foto: Moreau.henri

Budoc wurde in Dol-de-Bretagne bestattet. Seine Gebeine gingen verloren, sein angeblicher Sarg ist erhalten. In der Bretagne sind Budoc mehrere Kirchen geweiht.

Patron der Seeleute

1 Tatsächlich benutzten die Iren damals Currach genannte Leichtboote aus mit Rinderhäuten überzogenen Holzlatten, die mit einem Stein beschwert waren.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.08.2019

Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Budoc_de_Dol

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.