Ökumenisches Heiligenlexikon

Edburga von Minster

auch: Eadburg, Eadburh, Bugga

Gedenktag katholisch: 13. Dezember

Name bedeutet: die Bergerin des Besitzes (althochdt.)

Äbtissin in Minster
um 751 in Minster-in-Thanet bei Ramsgate in England


Edburga war die einzige Tochter von König Centwine von Wessex und seiner Frau Engyth, die wohl eine Schwester der zweiten Frau des Königs Ecgfrith von Northumbrien war. Centwine war kein Christ, konvertierte aber gegen Ende seiner Regierungszeit und wurde dann Mönch. Edburga wurde 716 Benediktinerin bei ihrer Freundin, der Äbtissin Mildred im Kloster Minster-in-Thanet, wo sie auch zusammen mit Lioba von Tauberbischofsheim lebte. Um 733 wurde Edburga die Nachfolgerin von Mildred als Äbtissin, damals lebten etwa 70 Nonnen dort. Sie ließ die neue, Petrus und Paulus geweihte Kirche errichten als Ort der Verehrung für die Reliquien von St. Mildred.

Erhalten ist Edburgas umfangreicher Briefwechsel mit Bonifatius aus den Jahren 716 bis 746, ihn unterstützte sie bei seiner Missionsarbeit in Deutschland durch Übersendung von Büchern sowie von fünfzig Schilling und einem Altartuch. Auch mit Lullus von Mainz stand sie in Kontakt. Erhalten ist eine Bibel mit ihrem Ex libris.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.09.2019

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• https://en.wikipedia.org/wiki/Edburga_of_Minster-in-Thanet

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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