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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Marinoni

italienischer Name: Giovanni
Taufname: Franziskus

Gedenktag katholisch: 13. Dezember
gebotener Gedenktag im Theatinerorden: 12. Dezember

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Ordensmann, Priester
* 25. Dezember 1491 in Venedig in Italien
13. Dezember 1562 in Neapel in Italien


Gustavo A Madero: Mosaik in der Kirche San Cayetano in Mexiko City
Gustavo A Madero: Mosaik in der Kirche San Cayetano in Mexiko City Foto: Enrique López-Tamayo Biosca

Franziskus, Sohn von Bernardino Marinoni - er stammte aus der vornehmen Familie der Marinoni in Clusone bei Bergamo, deren Palast erhalten ist - und Elisabetta, war das letzte ihrer sechs Kinder. Beide Brüder wurden Priester, die drei Schwestern blieben ehelos und lebten für wohltätige Zwecke. Franziskus studierte Theologie an der Universität in Padua, kehrte nach Venedig zunächst und wurde zunächst Küster, dann Kanoniker an San Marco. 1528 wurde er von Giampietro Carafa, dem späteren Papst Paul IV., in den Theatinerorden aufgenommen mit dem Ordensnamen Johannes. Während einer Pestepidemie und Hungersnot in Venedig wirkte er im selben Jahr mit seinen Ordensbrüdern caritativ und sie gründeten ein Hospiz. Papst Clemens VII. schickte Johannes und seinen Ordensbruder Kajetan von Thiene 1531 nach Neapel, wo ihnen zunächst die Kirche San Paolo Maggiore ünergeben wurde. Johannes hatte die Aufgabe, dort die die lutherisch-reformatorischen Bewegungen zu bekämpfen. Er wirkte als Prediger und förderte die kulturelle und geistige Bildung. 1539 gründete er zusammen mit den Adeligen Aurelio Paparo, Gian Domenico di Lega und Leonardo di Palma Castiglione ein Pfandhaus, die Monte di Pietà, aus dem dann die Banco di Napoli wuchs; Hintergrund war, dass im selben Jahr die Juden aus Neapel vertrieben wurden. Dann wurde Johannes Spiritual des Dominikanerklosters an San Domenico in Neapel, in dem die Theatiner damals zu Gast waren während der Renovierung der Kirche San Paolo Maggiore, und war Beichtvater des jungen Andreas Avellino. Johannes starb an der Cholera.

Johannes Marinoni wurde in der Basilika San Paolo Maggiore in Neapel neben Kajetan von Thiene bestattet.

Kanonisation: Papst Clemens XIII. anerkannte am 11. September 1762 die Verehrung von Johannes Marinoni.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.02.2020

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Francesco_Marinoni
• https://it.wikipedia.org/wiki/Monte_di_Piet%C3%A0_(Napoli)

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.