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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Avellino

Taufname: Lancelotto


Lancelotto Avellino übernahm im Alter von 16 Jahren die Verwaltung der väterlichen Güter; diese Aufgabe gab er bald wieder ab, studierte in Venedig und wurde mit 23 Jahren zum Priester geweiht. Ab 1545 studierte er Jura in Neapel, wo er Kajetan von Thiene kennenlernte. Nach Abschluss seines Studiums war er als Anwalt für die Kirche tätig. 1548 nahm er begeistert an Exerzitien der Jesuiten teil. Ob seiner vorbildhaften Disziplin berief ihn der Bischof von Neapel 1551 als Reformer und Leiter seines heruntergekommenen Priesterkonvents im Kloster Sant’Arcangelo a Baiano. Er legte der Ordensgemeinschaft strenge Regeln auf, achtete auf ihre Einhaltung und erweiterte die Gebäude. Ob der strengen Leitung verärgerte Priester verletzten ihn 1556 eines Nachts; zur Pflege ins Theatinerhospital an San Paolo Maggiore gebracht, entschloss Lancelotto sich aufgrund guter Erfahrungen, in diesen neuen Orden einzutreten und tat dies 1558 mit dem Ordensnamen Andreas. Er war dann als Lehrer für kanonisches Recht und ab 1560 als Novizenmeister im Orden tätig, bis er 1570 zum Ordensgeneral ernannt wurde, als der er zahlreiche neue Niederlassungen gründete. Er starb durch einen Schlaganfall zu Beginn einer Messe in der Kirche San Paolo Maggiore.

Antonio Concioli: Andreas' Tod, 1792, im Dom in Spoleto
Antonio Concioli: Andreas' Tod, 1792, im Dom in Spoleto

Andreas wurde in der Kirche San Paolo Maggiore in Neapel bestattet. Sein Geburtsort Castronuovo führt heute in Erinnerung an ihn den Zusatz di Sant'Andrea, an seiner Geburtsstätte wurde eine Kapelle errichtet.

Kanonisation: Am 14. Oktober 1624 wurde Andreas von Papst Urban VIII. selig- und am 22. Mai 1712 von Papst Clemens XI. heiliggesprochen.
Patron von Neapel, Sizilien und Avellino in Kampanien; gegen Gewitter, Schlaganfall und plötzlichen Tod

Martyrologium Romanum Flori-Legium

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.07.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• http://www.newadvent.org/cathen/01472b.htm
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• https://de.zenit.org/articles/andrea-avellino-1521-1608/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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