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Ökumenisches Heiligenlexikon

Justinus

Gedenktag katholisch: 4. August

Name bedeutet: der Gerechte (latein.)

Priester (?), Märtyrer
† 269 (?) in Rom


Justinus bestattete der Überlieferung nach zusammen mit Crescenz die Leiber vieler Märtyrer, auch die von Papst Sixtus II., Laurentius und Hippolytus sowie vieler anderer Heiliger in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße, dort wo heute die Kirche S. Lorenzo fuori le Mura steht. Er erlitt demnach selbst das Martyrium unter Kaiser Claudius Gothicus.

Justinus wurde ebenfalls in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße bestattet. Im 7. Jahrhundert gab es in der Nähe noch eine eigene, Justinus geweihte, bisher nicht wiederentdeckte, Kirche.

Die Nachrichten über Justinus und Crescenz stammen aus der Leidensgeschichte des Laurentius, außerdem wurde eine Passio über Justinus selbst verfasst.

834 unternahm Erzbischof Otgar von Mainz eine Wallfahrt nach Rom und brachte Reliquien von Justinus mit; ein Teil kam angeblich nach Freising, ein anderer Teil ins Kloster Seligenstadt, das damals in Wilmundsheim eine Kirche errichtete; deren Nachfolgebau im heutigen Alzenau hat Justinus als Patron.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• Matilda Webb: The Churches and Catacombs of Early Christian Rome: A Comprehensive Guide. Sussex Academic Press, Sussex 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXI, Nordhausen 2003