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Ökumenisches Heiligenlexikon

(Maria) Salome von Galiläa

auch: von Jerusalem

Gedenktag katholisch: 24. April
gebotener Gedenktag bei den Eucharistischen Missionarinnen von Nazareth
gebotener Gedenktag im Erzbistum Santiago de Compostela 22. Oktober
22. Oktober
Übertragung der Gebeine in die Jesuitenkirche São Roque nach Lissabon: 25. Januar

Gedenktag evangelisch: 3. August (LCMS)

Gedenktag orthodox: vierter Sonntag nach Ostern, 3. August

Gedenktag armenisch: 9. April
liturgische Feier am 2. Dienstag nach dem Assumptionssonntag
als Myron      Das Myron (von griech μύρον duftendes Öl) ist ein mit duftenden Gewürzen angereichertes Olivenöl, das in den orthodoxen, in orientalischen und in katholischen Ostkirchen als Salböl benutzt wird, vor allem bei Firmung und Altarweihe, teilweise auch bei der Kaiserkrönung.trägerin: 16. April, 16. Oktober

Name bedeutet: die Friedliche (hebr.)

Jüngerin Jesu
† im 1. Jahrhundert in Israel oder in Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue in Frankreich oder in Veroli in Süditalien


Tilman Riemenschneider: Skulptur, 1500 - 1510, Victoria and Albert Museum in London
Tilman Riemenschneider: Skulptur, 1500 - 1510, Victoria and Albert Museum in London

Salome war die Frau eines Mannes namens Zebedäus und die Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren. Sie folgte Jesus schon in Galiläa als Jüngerin nach, stand unter dem Kreuz Jesu (Matthäusevangelium 27, 56 und Markusevangelium 15, 40). Am Ostermorgen war sie eine der Zeuginnen der Auferstehung (Markusevangelium 16, 1).

Nach einer Überlieferung war (Maria) Salome von Galiläa zusammen mit der Maria des Kleophas und Sara-la-Kâli und anderen in einer Christenverfolgung in Israel auf einem Schiff ohne Segel und Ruder dem Meer ausgesetzt worden, aber wundersamer Weise in Südfrankreich gelandet; die drei hätten sich dann an dem Ort niedergelassen, der heute nach ihnen Saintes-Maries-de-la-Mer genannt wird,und dort als Glaubensboten gewirkt. Schon früh sei über ihrem Haus ein Oratorium errichtet worden, 1448 wurden bei Bauarbeiten ihre angeblichen Gebeine gefunden, woraufhin sich eine rege Wallfahrt entwickelte.

Der große Reliquienschrein, in der Oberkapelle der Marienkirche in Saintes-Maries-de-la-Mer
Der große Reliquienschrein, in der Oberkapelle der Marienkirche in Saintes-Maries-de-la-Mer. Er wird bei den Wallfahrten von dort oben auf den Altar der Kirche herabgelassen.

Die Wallfahrten in Saintes-Maries-de-la-Mer ziehen zweimal jährlich Tausende Pilger an; am 25. Mai und an dem Sonntag, der dem 22. Oktober am nächsten liegt, wird zunächst der große Reliquienschrein, aus der Oberkapelle in die Marienkirche herabgelassen, wo er dann von den Menschen berührt werden kann, und dann zum Meer getragen, angeführt von Frauen aus Arles in traditioneller Tracht und Reitern aus der Camrgue. Auch am ersten Sonntag im Dezember wird der Schrein noch einmal in der Kirche präsentiert.

Basilika S. Maria Salome in Veroli
Basilika S. Maria Salome in Veroli

Andere Legenden berichten, Salome sei nach der Auferstehung Christi nach Veroli in Süditalien gegangen und habe dort als Glaubensbotin gewirkt.

Attribute: Salböl
Patronin von Veroli

Catholic Encyclopedia

  Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet bietet in seinem Artikel über Salome umfassende und fundierte Informationen.

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon noch nicht online

Der Stein, auf dem die Häupter der beiden Marien bei ihrer Auffindung 1448 lagen, genannt das „Kopfkissen” der Marien, in der Marienkirche in Saintes-Maries-de-la-Mer
Der Stein, auf dem die Häupter der beiden Marien bei ihrer Auffindung 1448 lagen, genannt das Kopfkissen der Marien, in der Marienkirche in Saintes-Maries-de-la-Mer

Die Kirche in Saintes-Maries-de-la-Mer ist jeden Tag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr (im Sommer bis 19 Uhr) geöffnet. (2014)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.02.2017

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.