Liudhard von Paderborn
auch: Luthard, Luithard
Gedenktag katholisch: 2. Mai
Name bedeutet: stark im Volk (althochdt.)
Liudhard wurde 862 als Nachfolger von Badurad der dritte Bischof von Paderborn. 863 gründete er das damalige Kanonikerstift Niggenkerken bei Höxter, das die Aufgabe hatte, in unmittlebarer Nähe zum Kloster Corvey WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören. auszubilden; 864 ließ er die Reliquien der Liutrud von Perthes dorthin bringen. 868 nahm Liudhard an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Worms teil, dort bekam er ein Privileg für das Damenstift Heerse / Neuenheerse bei Bad Driburg, das er dann 868 zusammen mit seiner Schwester Walburga gründete.
Der
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 24.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://de.wikipedia.org/wiki/Luithard - abgerufen am 24.08.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Nienkerken - abgerufen am 24.08.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.