Ökumenisches Heiligenlexikon

Paschasia

1 Gedenktag katholisch: 9. Januar
Übertragung der Gebeine in Dijon: 7. Juli

Name bedeutet: die Österliche (an Ostern Geborene) (hebr. - latein.)

Jungfrau, Märtyrerin
* in Dijon in Frankreich
† um 178 daselbst


Paschasia wurde, so die Überlieferung von Benignus von Dijon im Glauben unterrichtet und getauft. Sie starb als Märtyrerin in den Verfolgungen unter Kaiser Mark Aurel. Der Legende zufolge wurde sie enthauptet und ihr Leib anschließend verbrannt.

Paschasia wurde nahe des Grabes von Benignus bestattet. Gregor von Tours berichtete, dass er durch ihre Fürbitte von einem hartnäckigen Augenleiden befreit wurde. 1001 wurde ihr nach der durch Abt Wilhelm von Dijon erfolgten Renovierung der Kirche des Klosters Saint-Bénigne - der heutigen Kathedrale - dort ein Altar geweiht.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Acta Sanctorum

Die Kathedrale - in Dijon ist täglich von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Die Rotunde mit der Krypta wurde 2020 bis 2024 wieder hergestellt, sie kann täglich um 15 Uhr im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die Gebühr berägt 5 €. (2026)



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.10.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Cath%C3%A9drale_Saint-B%C3%A9nigne_de_Dijon - abgerufen am 12.10.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.