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Glasfenster in der Taufkapelle in der Kathedrale in Chur

Florinus war Sohn eines Angelsachsen und einer christlichen Jüdin, die sich auf der Rückkehr von einer Pilgerfahrt nach Rom im Vinschgau niedergelassen hatten. Vom Pfarrer von Ramosch / Remüs erzogen, wirkte Florinus als dessen Nachfolger im 9. Jahrhundert an der dortigen Kirche St. Peter. Die Legende erzählt von zahlreichen Wundertaten, so wie er den Messwein holte, ihn einer armen Frau für ihren kranken Mann schenkte und Wasser nachfüllte, das sich am Altar in Wein verwandelte.
An seinem Grab in der Kirche von Remüs / Ramosch ereigneten sich ebenfalls viele Wunder. 950 kamen Reliquien in die Marienkirche in Koblenz, weitere sind in Regensburg. Die Pfarrkirche in Matsch / Mazia ist Florinus geweiht; ihm ist auch eine 1853 errichtete Kapelle am Ende des Dorfes geweiht, die eine Reliquie birgt und in der Nähe des Hofes steht, auf dem Florinus der Überlieferung nach geboren wurde; diese ersetzte die Kapelle am Ort seiner Geburt, nachdem diese dreimal durch Lawinen zerstört worden war.
Statue in der Pfarrkirche in Laatsch / Laudes im Vinschgau
Patron
des Unter-Engadins
und des Vinschgaus;
traditionell: der Diözese Chur
Der heilige Florinus, Pfarrer zu Remüs (Graubünden)
Gebet - und Erbauungsbuch zur Verehrung und
Nachfolge des heiligen Florinus
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Bild an der Pfarrkirche in Matsch
/ Mazia in Südtirol ![]()
Umfangreiches
Material bietet die Internetseite zum Gedenkjahr
zu Ehren des hl. Florinus von Matsch.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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