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Ökumenisches Heiligenlexikon

Frideswida von Oxford

auch: Frithuswith, Frideswide

Gedenktag katholisch: 19. Oktober
Übertragung der Gebeine: 12. Februar

Gedenktag anglikanisch: 19. Oktober

Name bedeutet: Friede und Wald (althochdt.)

Klostergründerin, Äbtissin in Oxford
* um 700 in Mercien in England
† 19. Oktober um 735 (oder 727) in Oxford in England


Frideswida war der Überlieferung zufolge Tochter des Didianus, eines Unterkönigs von Mercien. Weil sie die Heirat ablehnte, floh sie aus ihrem Elternhaus und gründete in Binsey bei Oxford ein Nonnenkloster, das sie als Äbtissin leitete. Sie habe wundersame Heilkräfte gehabt.

Frideswida wurde in Oxford eine Kirche geweiht, was erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt wird. Im Mittelalter war sie Zentrum einer bedeutenden Wallfahrt. Im Kanonikerstift in Oxford wurde sie spätestens ab 1066 als Patronin verehrt. Ihre Lebensgeschichte wurde erstmals im 12. Jahrhundert verfasst. Ihr kloster wurde im 12. Jahrhundert in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt, daraus wurde im 16. Jahrhundert das Cardinal's College, das heutige Christ-Church-College. Reliquien besitzen auch das Kloster in Reading, das New Minster in Winchester und die St Georges Chapel in Windsor. Auch in Bomy bei Thérouanne in Frankreich gibt es eine Verehrung.

Patronin von Oxford, der Universität Oxford

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.11.2014

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII, Herzberg 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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