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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaetano Catanoso

Gedenktag katholisch: 4. April 1963

Name bedeutet: aus Gaëta stammend (latein.)

Priester, Ordensgründer
* 14. Februar 1879 in Chorio, Ortsteil von San Lorenzo bei Reggio di Calabria in Italien
† 4. April 1963 in Reggio di Calabria in Italien


Gaetano Catanoso
Gaetano Catanoso

Gaetano, drittes von acht Kindern des wohlhabenden Bauern Antoninoo Catanoso und seiner Frau Antonia, kam im Alter von zehn Jahren ins Priesterseminar nach Reggio di Calabria und wurde 1902 zum Priester geweiht.

Er wirkte dann ab 190 im Bergdorf Pentedattilo, wo er sich besonders für die Verehrung des Volto Santo, des Abbildes Christi, einsetzte, darüber eine Zeitschrift herausgab und 1919 in seinem Dorf die Confraternita del Volto Santo, die Vereinigung vom Heiligen Antlitz gründete. Enge Freundschaft pflegte er zu Luigi Orione und Annibale Maria di Francia.

1921 wurde Gaetano Priester an der Kirche Santa Maria della Candelora in Reggio di Calabria, 1930 zum kanonischen PönitentiarEin Pönitentiar ist ein Mitglied des Domkapitels, der vom Bischof bestellt wurde und besondere Vollmacht hat, von bestimmten Kirchenstrafen selbst direkt loszusprechen. Zum Beispiel dann, wenn jemand die Messe gefeiert hat oder Beichte gehört hat, ohne Priester zu sein. Unter der Verschwiegenheit der Beichte kann er auch bei zuständigen Stellen der Kirche für den Nachlass bestimmter, schwerer Kirchenstrafen Sorge tragen, z. B. nach Verunehrung der Hl. Eucharistie oder bei Beichtsiegelbruch. an der Kathedrale ernannt. Er wirkte zudem als Beichtvater verschiedener Ordenshäuser sowie als Krankenhausseelsorger und von 1922 bis 1949 als Spiritual des Priesterseminars. Er förderte den Religionsunterricht sowie den Kreuzzug gegen Gotteslästerung und die Verunehrung von Feiertagen. Die von ihm gegründeten Squadre Volanti, Fliegende Truppen, waren Priester, die in der Fastenzeit und während des Marienmonats Mai die Pfarreien verstärkten und dort Volksmissionen abhielten.

1934 gründete Gaetano Catanoso die Kongregation der Suore Veroniche del Volto Santo, Veronika-Schwestern des heiligen Abbildes (Christi) mit den Aufgaben ewige Anbetung, Katechese sowie Werke der Nächstenliebe an Kindern und Jugendlichen, Priestern und Senioren; die Schwestern sollten - wie einst Veronika - in ihren Mitmenschen Christus finden.

1943 eröffnete Catanoso ein provisorisches Waisenheim für die Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern verloren hatten; heute ist dort das Mutterhaus der Veronika-Schwestern. Die tägliche Messe, die Verehrung des Volto Santo und die häufige Anbetung der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. zeichneten Gaetano aus.

Denkmal, 1998, an der Kirche in Chorio
Denkmal, 1998, an der Kirche in Chorio

Die Kirche des Mutterhauses der Veronika-Schwestern, die unter Gaetano Catanoso besonders der Verehrung des Volto Santo gewidmet war, wurde nach der Heiligsprechung zum Santuario Volto Santo und San Gaetano Catanoso. In einem Neubauviertel am Stadtrand - offenbar sozialer Brennpunkt - wurde ihm die Kirche San Gaetano Catanoso geweiht.

Kanonisation: Gaietano wurde von Papst Johannes Paul II. am 4. Mai 1997 selig- und von Papst Benedikt XVI. am 23. Oktober 2005 heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.04.2017

Quellen:
• http://it.wikipedia.org/wiki/Gaetano_Catanoso
• http://www.vatican.va/news_services/liturgy/saints/ns_lit_doc_20051023_catanoso_en.html
• http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/domkapitel/aemter.html#kanoniker
• http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Tagesheiliger-4-April-Heiliger-Gaetano-Catanoso;art312,177512
• https://it.wikipedia.org/wiki/Gaetano_Catanoso

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.