Ökumenisches Heiligenlexikon

Hildegundis von Münchaurach

auch: Hiltegund

Gedenktag katholisch: 14. Oktober

Name bedeutet: die kämpferische Kämpferin (althochdt.)

Jungfrau
* um 1110 in Höchstadt an der Aisch in Bayern
um 1129 in Münchaurach, heute Ortsteil von Aurachtal in Bayern


Die Überlieferung berichtet von Hildegundis, dass sie Jungfräulichkeit gelobt hatte, aber von Ihrem Vater, dem Grafen Goswin von Höchstadt, zur Heirat gezwungen wurde. Als sie am Tag der Hochzeit überraschend starb, habe der tief betroffene Vater an ihrem Todesort das Kloster der Benediktiner in Münchaurach gestiftet.

Kirche des ehemaligen Klosters in Münchaurach
Kirche des ehemaligen Klosters in Münchaurach

Nach neuesten Erkenntnissen wurde das Benediktinerkloster Münchaurach von Graf Goswin von Höchstadt, seinem Sohn Herrmann Pfalzgraf zu Rhein und Bischof Otto von Bamberg gestiftet; die Kirche wurde zwischen 1123 und 1139 fertiggestellt und höchstwahrscheinlich durch Bischof Otto selbst geweiht; neben der Kirche befanden sich drei Konventsgebäude.

Hildegundis' Gebeine ruhen in der Kirche des ehemaligen Klosters in Münchaurach.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.03.2021

Quellen:
• http://www.autobahnkirche.de/dc/hk/FMPro?-db=namenstag.fp5&-format=record%5fdetail.htm&-lay=layout &Name=Hildegund&-recid=34040&-find=
• http://www.aurachtal-evangelisch.de/html/die_klosterkirche_munchaurach.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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