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Ökumenisches Heiligenlexikon

Secundinus Maria Ortega García und Gefährten

spanischer Name: Segundino

Gedenktag katholisch: 13. August

Name bedeutet: der Zweite (latein.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
† 13. August 1936 in Barbastro in Spanien


Secundinus Maria Ortega García
Secundinus Maria Ortega García

Nachdem gleich zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges die Bewohner des Studienhauses der Claretiner in Barbastro am 20. Juli 1936 verhaftet worden waren, wurden die drei Leiter des Hauses, Philipp von Jesus Munárriz Azcona und seine Gefährten, ins örtliche Gefängnis gesteckt und bald schon erschossen. Einige Alte und Kranke sowie zwei argentinische Staatsangehörige waren freigelassen worden, die anderen 48 Claretiner wurden im Theatersaal der Schule der Piaristen gefangen gehalten, wo sie unter schwierigen Bedingungen, den Beschimpfungen der regierungstreuen Bevölkerung ausgesetzt, ausharren mussten. Kraft gab ihnen das gemeinsame Gebet und die Feier der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.; das Angebot, sich an die Seite der linken Regierungstreuen und gegen die faschistischen Militärputschisten zu stellen und freizukommen, lehnten alle ab; daraufhin wurden die sechs Funktionsträger des Kollegs, Sebastian Calvo Martínez und Gefährten am 12. August auf dem Friedhof von Barbastro erschossen.

Einen Tag später wurde die Gruppe von Secundinus Maria Ortega García mit 19 weiteren der Claretiner, die sich auf das Priesteramt vorbereiteten, vor den Toren der Stadt erschossen:

• Secundinus Maria Ortega García kam am 20. Mai 1912 in Santa Cruz de la Salceda bei Burgos zur Welt. Er trat ins Kolleg in Alagón ein, und setzte seine Ausbildung fort in Vic, Solsona und Cervera. Im Juni 1936 wurde er in Barbastro zum Priester geweiht. Den Abschiedsbrief an seine Gemeinde unterzeichnete er mit den Worten: Es lebe der Papst und die Katholische Aktion!

Antonius Maria Dalmau Rosich
Antonius Maria Dalmau Rosich
Antonius Maria Calvo y Calvo
Antonius Maria Calvo y Calvo

Antonius Maria (spanischer Name: Antolín Maria) Calvo y Calvo wurde am 2. September, 1912 in Gumiel de Mercado bei Burgos geboren. Er trat ins Kolleg in Alagón, war dann in Cervera, Vic und Solsona, schließlich als Subdiakon in Barbastro. Er unterzeichnete den Abschiedsbrief mit den Worten: Mein Blut für meinen Jesus, für Euch und für die Seelen.

Antonius Maria (spanischer Name: Antonín Maria) Dalmau Rosich wurde am 4. Oktober 1912 in Miralcamp bei Lérida geboren. Er studierte am Priesterseminar in Solsona und trat dor in den Orden der == Claretiner ein, in dem er seine Ausbildung fortsetzte in Vic, in Solsona, in Cervera und schließlich als Lektor in Barbastro.
Seiner wird am 13. August mit einem nicht gebotenen Gedenktag im Bistum Solsona gedacht.

Johannes (spanischer Name: Juan) Echarri Vique wurde am 15. März 1913 in Olite bei Pamplona geboren. Er trat in Alagón ins Seminar ein, setzte seine Ausbildung fort in Cervera, Vic und Solsona und war dann Lektor in Barbastro. Er unterzeichnete den Abschiedsbrief und schrieb: Ich biete mein unschuldiges Blut gerne für die Kirche und die Kongregation.

Petrus (spanischer Name: Pedro) García Bernal kam am 27. April 1911 ebenfalls in Santa Cruz de la Salceda bei Burgos zur Welt und besuchte die Kollegs in Alagón, Cervera, Vic und Solsona und war dann Lektor in Barbastro. Er verabschiedete sich mit dem Bekenntnis: Es leben die Heiligen Herzen von Jesus und von Maria!

Salvator Pigem Serra
Salvator Pigen Serra
Hilarius Maria Llorente Martín
Hilarius Maria Llorente Martín

Hilarius Maria (spanischer Name: Hilario Maria) Llorente Martín kam am 14. Januar 1911 in Vadocondes bei Burgos zur Welt und besuchte die Kollegs in Alagón, Cervera, Vic und Solsona und war dann Lektor in Barbastro. Er unterzeichnete den Abschiedsbrief an die Gemeinde mit den Worten: Es lebe das Unbefleckte Herz Mariens!

Salvator (spanischer Name: Salvador) Pigen Serra wurde am 15. Dezember 1912 in Viloví de Onar bei Gerona geboren. Er besuchte die Kollegien in Cervera, Vic und Solsona und war dann Lektor in Barbastro. Als ihn einer der Milizionäre, der als Koch im Zentrumshotel in Gerona gearbeitet hatte, als den Enkel des Eigentümers erkannte, wollte er ihn freikommen lassen, aber Salvator wollte die Freiheit nur annehmen, wenn auch alle anderen freikämen.

Xaver Ludwig (spanischer Name: Javier Lluís) Bandrés Jiménez, geboren am 1. Dezember 1912 in Sangüesa, trat in Alagón ins Kolleg ein, war dann in Cervera, Vic, Solsona und schließlich am Kolleg in Barbastro. Einer seiner Onkel, der == Claretiner Vidal Bandrés, war Missionar in Kolumbien und ist der Komponist des Liedes der Claretiner-Missionare, das auch bei den Märtyrern von Barbastro sehr beliebt war.

Joseph (spanischer Name: José) Berengaret Pujol kam am 18. Januar 1913 in Sant Jordi des Valls bei Gerona zur Welt und erhielt seine Ausbildung in Cervera, am Kolleg in Barbastro, in Vic, Solsona und wieder in Barbastro. Er unterschrieb: Es lebe Jesus Christus, der Erlöser! Es lebe das Herz von Maria!

Stephan Casadevall Puig
Stephan Casadevall Puig
Thomas Capdevila Miró
Thomas Capdevila Miró

Thomas (spanischer Name: Tomàs) Capdevila Miró wurde am 9. Oktober 1915 in Maldà bei Lérida geboren und besuchte die Ausbildung in Cervera, in Vic, in Solsona und zuletzt das Kolleg in Barbastro. Seine Worte unter dem Abschiedsbrief lauteten: Es lebe die soziale Herrschaft Christi, des Königs!
Seiner wird am 13. August mit einem nicht gebotenen Gedenktag im Erzbistum Tarragona gedacht.

Stephan (spanischer Name: Esteve) Casadevall Puig, geboren am 6. März 1913 in Argelaguer bei Gerona, wurde in Alagón Cervera, Vic und am Kolleg in Barbastro ausgebildet. Nachdem die Todesurteile bestätigt wurden, legte er vor Secundinus Maria Ortega García noch seine ewigen Gelübde ab zusammen mit Joseph Maria Amorós Hernández.

Eusebius Maria (spanischer Name: Eusebi Maria) Codina Millà erblickte am 7. Dezember 1914 in Albesa bei Lérida das Licht der Welt. Seine Ausbildung führte ihn über Cervera, Vic und Solsona ans Kolleg in Barbastro. Er unterschrieb: Es lebe Christi, der König!
Seiner wird am 13. August mit einem nicht gebotenen Gedenktag im Bistum Urgell gedacht.

Johannes (spanischer Name: Juan) Codinachs Tuneu kam am am 14. Februar 1914 auf dem Landgut El Moli del Gener nahe Santa Eugenia de Berga bei Vic zur Welt. Nach dem Eintritt ins Kolleg in Cervera besuchte er die Kollegien Vic und Solsona und Barbastro.

Raimund Novich Rabionett
Joseph Maria Ormo Seró
Joseph Maria Ormo Seró
Raimund Novich Rabionett

Raimund (spanischer Name: Ramón) Novich Rabionett wurde am 18. April 1913 in Cellera de Ter bei Gerona geboren und besuchte die Ausbildungsstätten in Cervera, Vic, Solsona und Barbastro. er unterschrieb den Abschiedsbrief: Ich will meine Zeit im Himmel damit verbringen, den Arbeitern Gutes zu tun.

Joseph Maria (spanischer Name: Josep Maria) Ormo Seró erblickte am 18. August 1913 in Almatret bei Lérida das Licht der Welt. er wurde in Vic, Solsona, Cervera und Barbastro ausgebildet und unterschrieb mit Es lebe das katholische Spanien!
Seiner wird am 13. August mit einem nicht gebotenen Gedenktag im Bistum Lérida/Lleida gedacht.

Theodor (spanischer Name: Teodoro) Ruíz de Larrínaga García kam am 9. November 1912 in Bargota in Navarra zur Welt, trat in Alagón ins Kolleg ein und besuchte dann die Ausbildungsstätten in Cervera, Vic, Solsona und schließlich in Barbastro. Seine letzten Worte: Dein Reich wird zu uns kommen!

Johannes (spanischer Name: Juan) Sánchez Munárriz wurde am 15. Juni 1913 in Malón bei Saragossa geboren. Er trat in Alagón ins Kolleg ein und besuchte dann die Ausbildungsstätten in Cervera, Vic, Solsona und schließlich in Barbastro.
Seiner wird am 13. August mit einem nicht gebotenen Gedenktag im Bistum Tarazona gedacht.

Raimund Novich Rabionett
Emmanuel Buíl Lalueza
Joseph Maria Ormo Seró
Emmanuel Torras Saís

Emmanuel (spanischer Name: Manuel) Torras Saís wurde am 12. Februar 1915 geboren in San Martí Vell bei Gerona. Er trat in Barbastro ins Kolleg ein; nach dem Besuch der Kollegien in Cervera, Vic, Solsona kam er wieder nach Barbastro. Ihm wurde die Freilassung angeboten, die er nur annehemn wollte, wenn alle frei kämen; als dies abgelehnt wurde, antwortete er: Ich gebe mein Leben für meine Landsleute!

Emmanuel (spanischer Name: Manuel) Buíl Lalueza wurde am 31. August 1914 in Abizanda bei Huesca geboren und trat als Helfer der Brüder in Vic ins Noviziat ein und leistete wertvolle Dienste in Cervera, dann in Barbastro und starb mit den Worten: Es lebe das katholische Barbastro!

Alphons (spanischer Name: Alfonso) Miquel Garriga kam am 24. Februar 1914 in Prades de Molsosa bei Lérida. Er diente als Helfer in Cervera, Alagón und Barbastro.

Zwei Tage nach diesen Zwanzig wurde auch die 20-köpfige Gruppe um Ludwig Masferrer Vila, schließlich nach weiteren drei Tagen auch die letzten beiden Claretiner, Jakob Falgarona Vilanova und Athanasius Vidaurreta Labra getötet.

Die Gebeine der 52 Märtyrer ruhen heute im ehemaligen Kolleg in Barbastro, das nun Museum für ihr Martyrium ist.

Kanonisation: Die Gruppe der Märtyrer um Secundinus Maria wurde zusammen den anderen 31 Claretinern aus Barbastro und vielen weiteren Märtyrern des Spanischen Bürgerkrieges am 25. Oktober 1992 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Das Museum der Claretiner in Barbastro kann im Rahmen von Führungen besucht werden, sie finden täglich um 10 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr statt. (2014)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.06.2016

Quellen:
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 4. Christiana, Stein am Rhein 2000
• http://www.martiresdebarbastro.org/es/quienes-fueron.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.