Wikipedia und das
Ökumenische Heiligenlexikon
Seit November 2024 hat sich ein Konvolut an Kritik am Ökumenischen Heiligenlexikon (ÖHL) angehäuft auf den Seiten Diskussion: Ökumenisches Heiligenlexikon und Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Christentum#Ökumenisches_Heiligenlexikon.
Ein Leser schrieb uns: Immer wieder ärgere ich mich über die Diskussionen auf Wikipedia zum Ökumenischen Heiligenlexikon.
Besonders fallen mir da sehr unangenehm auf:
Benutzer:Zweioeltanks
Benutzer:Melchior2006. Ich kann mir letztendlich nicht
erklären, was diese Personen antreibt. In der Kritik wird oft verwiesen auf:
https://www.hsozkult.de/webreview/id/reon-134960. Eine Kritik,
die mittlerweile 21 Jahre alt ist.
- und zudem nicht mehr erreichbar.
Besonders hervorgetan hat sich dabei Benutzer:Melchior2006.
Ich habe im Januar 2025 versucht, ihn direkt anzusprechen
Benutzer
Diskussion:Melchior2006#Ökumenisches_Heiligenlexikon_2 und mit Argumenten zu überzeugen; sich damit auseinanderzusetzen,
hat er abgelehnt: es würde hier den Rahmen einer Disku sprengen
.
Daraufhin habe ich ihm im April 2025 vorgeschlagen, was Wikipedia für Lösung von Konflikten vorschlägt: die Einschaltung eines Vermittlungsausschusses. Auf meinen Vorschlag hat er nicht geantwortet, auch nicht nach nochmaliger Nachfrage im Mai 2025.
Im März 2026 habe ich deshalb eine
Vandlismusmeldung
erstellt - im Wesentlichen mit dem Inhalt dieser Seite. Das ist die nächste und letzt Stufe aus Wikipedia, Inhalte zu hinterfragen.
Drei Stunden später wurde mein Benutzerkonto bei Wikipedia gelöscht und mir eine lebenslange Sperre verpasst.
Das ist Anlass, dass wir uns - bespielhaft - mit dem Wirken von Benutzer:Melchior2006 zum ÖHL beschäftigen.
Benutzer:Melchior2006 prüft nicht, sondern agiert unsachlich:
Am 9. Apr. 2025 haben wir den ÖHL-Artikel
in der Wikipedia ergänzt:
Einzigartig ist die im Ökumenischen Heiligenlexikon mögliche Suche aufgrund der Orte, an denen die Heiligen / Seligen etc.
gelebt haben oder verehrt werden. Dabei wird (bis Januar 2025) in über 9000 Fällen nicht nur der Ortsname, sondern die
genaue Stelle des Wirkens ausgegeben, ermittelt durch persönliche Besuche des Autors an diesen Plätzen. Dabei halfen
Landkarten, auf denen die Orte und Stellen genau markiert sind. Weitere Werkzeuge sind die nach der Lebenszeit der Heiligen,
Seligen und Verehrten geordneten Dateien, die nach deren Funktionen und Ständen geordneten Dateien sowie die nach dem
Datum der Selig- / Heiligsprechung geordnete Liste. Einzigartig ist die Wiedergabe der kompletten
Acta Sanctorum der
Bollandisten in nach den einzelnen Tagen aufgeteilten Dateien,
die damit gut durchsuchbar werden. Exklusiv im Ökumenischen Heiligenlexikon zu finden ist das
Florilegium Martyrologii
Romani
, das deutschsprachige und mit vielen Ergänzungen versehene Werk des Priesters Klaus Martin Reichenbach, erstellt
im Auftrag des Kölner Erzbischofs Kardinal
Joachim Meisner.
Benutzer:Melchior2006 tilgte diese Aussagen. Dazu
hat er genau 5 Minuten gebraucht: um die Änderung zur Kenntnis zu nehmen, die Seite aufzurufen, die Löschung zu kommentieren
und den Artikel ohne den gelöschten Abschnitt wieder hochzuladen. Ob dabei Zeit blieb, diese Sätze überhaupt zu lesen, kann man
bezweifeln, sicher aber konnte er sie in diesen Minuten nicht bedenken und schon gar nicht verifizieren / falsifizieren.
Benutzer:Melchior2006 benutzt regelmäßig falsche und diffamierende Statements:
• Am 31. Dez 2024 schreibt Benutzer:Melchior2006 auf
Diskussion: Ökumenisches
Heiligenlexikon: Es ist ein Hobby-Projekt, das wissenschaftlich gesehen ganz viele bedauerliche Spuren hinterlässt.
Das ÖHL ist kein Hobby-Projekt, dahinter steht ein Gewerbe, daran arbeiten neben mir als Verantwortlichem 25 mit
wertvollen Beiträgen Mitwirkende, dazu kommen bislang über 1700 Personen, die – oft mehr oder vielfach – mit Tipps und
Korrekturen geholfen haben. Diese sind alle namentlich identifiziert:
Impressum, ihre Adressen können aber natürlich im
Internet nicht (mehr) angegeben werden. Unter ihnen sind 18 als habilitiert und 124 als promoviert ausgewiesen, dazu kommen
25 (österreichische) Magister und 75 Pfarrer, wobei ja nicht jeder seine Titel angibt, es also sicher noch mehr sind.
Die wiederholt – auch von anderen – geäußerte Kritik an wissenschaftlichem Mangel ist so nicht angemessen. Generell
gilt: Die Beschäftigung mit Heiligen nennt sich Hagiographie - vgl.
Hagiographie – und aus gutem Grund nicht Hagiologie. Wir schreiben
deshalb auch in den FAQ des ÖHL:
Wissenschaftlicher Anspruch?
Das hierzu erforderliche ausgiebige Quellenstudium ist uns in der Regel nicht möglich. Weil das in der Beschäftigung mit
den Geschichten der Heiligen und Seligen in der Regel generell gilt - eine Ausnahme sind in gewisser Weise die
Acta Sanctorum -, wird die wissenschaftliche
Beschäftigung mit Heiligen nicht als Hagiologie, Heiligen-Wissenschaft, sondern als Hagiograhie, Heiligen-Beschreibung,
bezeichnet.
Wir werten beim ÖHL sorgfältig Quellen über Heilige aus, vgl.
Literatur, Quellen. Wissenschaftlichen Anspruch
– also Studium der Originalquellen - können unter allen Quellen eigentlich nur die Acta Sanctorum erheben – das aber mit
Methoden und Stand der Erkenntnisse bis zurück zum Jahr 1607 / 1643.
Melchior und andere haben Links zum ÖHL durch Links zu Stadlers Vollständigem Heiligen-Lexikon
ersetzt und weisen
dies als wissenschaftlich aus. Stadlers Werk war in den Jahren 1858ff sicher sehr verdienstvoll. Es bietet – abgesehen von
Ergänzungen bei Heiligen im (süd-)deutschen Sprachraum - meist (nur) eine deutsche Wiedergabe der wesentlichen Inhalte
der Acta Sanctorium. Die nun gesetzten Links auf die Wiedergabe von Stadlers Lexikon auf
zeno.org kann aber nicht befriedigen. Die Texte bei zeno.org beruhen
auf durch die Firma Directmedia in Vietnam erstellten Scans; sie enthalten Schreibfehler und Textauslassungen. V. a. aber
sind die geografischen Angaben bei Stadler oft falsch, sie beruhen auf seinen Möglichkeiten des 19. Jahrhunderts. Im ÖHL
werden die geografischen Angaben dagegen durch Recherchen vor Ort verifiziert – inzwischen haben wir über 10.000 Orte selbst
besucht, für viele andere haben Nutzer mit Tipps und Korrekturen beigetragen.
Hilfreich ist dabei übrigens Wikipedia in den verschiedenen Sprachen, die pauschale Aussage, Wikipedia sei keine Quelle,
ist - jedenfalls, was Ortsbeschreibungen betrifft, so nicht generell haltbar.
Allein auf Stadlers Vollständigem Heiligen-Lexikon
beruht z. B. Der Wikipedia-Artikel
Valerius_(Märtyrer). Man vergleiche damit den Artikel
im ÖHL: Valerius von Lucca.
• Benutzer:Melchior2006 schreibt am 8. Nov. 2024 auf
Diskussion:
Ökumenisches Heiligenlexikon: … editorische Kompetenz. Diese ist nicht gegeben.
Dies abzusprechen einem wissenschaftlich ausgebildeten Theologen, der erstmals 1973 in einem Buch publizierte und ab 1973
als Redaktionsleiter und Verantwortlicher in Zeitschriften, seitdem in unzähligen Publikationen und öffentlichen Vorträgen
etc. ist: abwegig. Und entspricht sicher nicht der
Wikipedia:Wikiquette. Zumal sich Melchior 2006 auf seiner
Benutzerseite zwar Theologe nennt, ausweislich der dort angegebenen Sprachkompetenzen aber kein an einer Universität
ausgebildeter Theologe ist.
• Benutzer:Melchior2006 schreibt am 8. Nov. 2024 auf
Diskussion:
Ökumenisches Heiligenlexikon: Auf den Seiten des ÖHL wird ziemlich aggressiv Werbung betrieben. … die
Wahrscheinlichkeit (sic!) eines Profitmotivs steht auch im Raum.
Das wird ohne jeglichen Beleg behauptet, aggressiv
gehört zudem offenbar zu Melchiors Lieblingsworten.
Das Ökumenische Heiligenlexikon hatte 2024 – dem Finanzamt gemeldete - Werbeeinnahmen in Höhe von 4.079,39 € und Ausgaben
von 10.169,93 €, 2025 Werbeeinnahmen in Höhe von 4.189,80 € und Ausgaben von 9696,86 €.
• Benutzer:Melchior2006 schreibt am 3. Jan. 2025 auf
Diskussion:
Ökumenisches Heiligenlexikon: das ÖHL ist kein Lexikon
.
Ein Lexikon ist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen
(Wikipedia:
Lexikon). Natürlich ist das ÖHL ein Lexikon, in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet unter
https://d-nb.info/1175439177 und
https://d-nb.info/969828497. Im Übrigen bin ich auch Mitarbeiter eines gedruckten
Lexikons, des Evangelischen Lexikons für Theologie und Gemeinde (ELThG2).
Den am 20. Dez. 2024 um 14:41 Uhr von Qwertzu111111 in
den OHL-Artikel eingefügten Hinweis: Das Datenbank-Infosystem
(DBIS), ein bibliothekarisches Online-Portal der
Universitätsbibliothek Regensburg, das
wissenschaftliche Datenbanken verzeichnet, listet das Ökumenisches Heiligenlexikon
und den dazu gehörenden
Link hat Melchior - konsequenterwweise - nach genau 3½ Stunden getilgt
mit der Begründung: Es gibt in Bibliotheken auch schlechte Bücher
.
Benutzer:Melchior2006 eifert, das ÖHL unsichtbar zu machen, wobei ihm sachgerechte Motive fehlen:
• Zur Entfernung von Links zum ÖHL wandte Benutzer:Qwertzu11111
am 20. Nov. 2024 ein (Wikipedia
Diskussion:WikiProjekt Christentum#Ökumenisches_Heiligenlexikon): Letztendlich läuft es doch im Moment darauf hinaus,
alles zu extingieren, was mit dem ÖHL zu tun hat. Das ist aber nicht der augenblickliche Diskussionsstand.
Darauf
antwortete Benutzer:Melchior2006 am 20. Nov. 2024: ÖHL
Weblinks können ersatzlos gestrichen werden, da sie nicht Belege im engeren Sinne sind.
Am 20. Nov. 2024 antwortete Benutzer:seth daraufhin und
richtigerweise: Weblinks (also externe Links im Abschnitt 'Weblinks') müssen ja keine Belege sein, sondern sollen
weiterführende Infos enthalten. Das Argument passt also nicht.
• Was das mit Hilfe eines Wikipedia-Bots vorgenommene Löschen von Links -
Benutzer:Melchior2006 nannte den Bot am 24. Dez. 2024 (!)
sehr hilfreich
- zum ÖHL bedeutet, zeigen einige zufällig gefundene Beispiele:
- Im Wikipedia-Artikel [[Simon Petrus]] wurde der ÖHL-Beleg für
den Satz Ein weiterer Gedenktag gilt dem oben erwähnten Christusbekenntnis des Petrus. Dieser Tag wird von verschiedenen
christlichen Kirchen am [[18. Januar]] begangen.
ersatzlos entfernt.
- Im selben Artikel wurde auch der Link zum ÖHL-Artikel von Helmut Bouzek
Das Grab des Petrus ersatzlos entfernt
(inzwischen durch andere wieder eingefügt)
- Ersatzlos entfernt am 2. Feb. 2025 auch der ÖHL-Link bei Nicostratus im Wikipedia-Artikel
Handwerk der Steinmetzen
und Maurer in Kaisersteinbruch; damit ist nun unklar, wer Nicostratus war.
- Ebenso ersatzlos entfernt: der Link zum ÖHL aus dem Wikipedia-Artikel
Hagiographie, zudem dort auch den zu den im ÖHL enthaltenen
Stadler-Artikeln. Stadler gilt Melchior2006 ja eigentlich (zweifelhafter Weise, s. o.) als Beleg, dennoch wird er hier
entfernt: es geht nicht um die Sache, sondern um Eliminierung des ÖHL an sich.
- Ersatzlos entfernt: die Quelle im Wikipedia-Artikel Martin von
Porres, im Wikipedia-Artikel Hospital St. Georg
(Leipzig)
- Ersatzlos entfernt: der ÖHL-Link im Wikipedia-Artikel Felix
von Nicosia mit der – falschen! - Bemerkung ÖHL Weblink (sic!) gelöscht, andere dafür
.
Im Wikipedia-Artikel Darstellung des Herrn gibt es die
Anmerkung: Patrizzi' ist der katholische Gedenktag für den Augustiner-Eremiten Antonius Patrizzi
. Diese wurde
erläutert mit einem Link zum Artikel über
Antonius Patrizzi im ÖHL. Nun
wurde der Link durch Melchior2006 entfernt und kein Leser erfährt, wer dieser Antonius Patrizzi war. Als Grund nannte er
Belege
entfernt; der Link war aber kein Beleg, sondern eine weiterführende Informationsquelle.
- Ein Beispiel für das Wirken des Bots und die Entfernung der Links ist der ÖHL-Artikel über
Michael Garicotis. Der umfasst im ÖHL
4986 Zeichen, der Wikipedia-Artikel Michael Garicotis hat 1820
Zeichen, also wesentlich weniger Information. Im ÖHL gibt es zudem 6 Fotos, in der Wikipedia eines. Als Quelle sind im
ÖHL genannt: das Standardwerk Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf
, das ohne
jeden Zweifel wissenschaftlich renommierte Lexikon für Theologie und Kirche
, dazu die Recherchen vor Ort mit
Infotafel im Geburtshaus in Ibarre
und Infotafeln im Sanktuarium in
Lestelle-Bétharram
. Der Wikipedia-Artikel nennt als Quelle zwei kurze Artikel zweier Bücher, die beide im
Christiana-Verlag erschienen, der erbauliche Schriften verlegte, und den kurzen Garicotis-Artikel von Ekkart Sauser im
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Dieser hat gerade mal 836 Zeichen und als Literaturangaben das LthK und
Schauber / Schindler, also nur jene, die auch das ÖHL benutzte, das aber weitere Quellen nennt.
Dem Leser werden mit der Streichung des Links also umfangreiche Informationen vorenthalten und das im Namen von
Wissenschaftlichkeit
, die im Wikipedia-Artikel eben im Unterschied zum ÖHL nicht gegeben ist.
• Auf der Wikipedia-Seite Attila von Zamora hat
Benutzer:Melchior2006 am 5. Jul. 2025 den Link zum ÖHL
entfernt und ersetzt mit Eintrag auf Homepage des Mailänder Doms (spanisch)
- dieser Link führt zu
ST. ATTILANUS.
Im ÖHL ist der Artikel auf Basis des Lexikons für Theologie und Kirche
erstellt und ergänzt durch Recherchen vor Ort,
kennzeichnet punktgenau die Orte des Wirkens von Attila und zeigt ein Originalbild vom Ort seines Klosters. Der Artikel auf
der Seite des Mailänder Doms ist recht allgemein gehalten, ist englisch - nicht spanisch, wie der schludrige Melchoir
schreibt - (wobei englisch für die deutschsprachige Wikipedi merkwürdig ist) und schon im Lemma flasch: im Englichen schreibt
man St
, nicht St.
mit Punkt- was Melchior, der angibt, er beherrscht Englisch als Muttersprache
, wissen
müsste.
Präzise Information des ÖHL wird ersetzt durch fragwürdige.
• Man könnte diese Liste zum Thema Links zum ÖHL um viele andere Vorkommnisse erweitern.
BenutzerQwertzu111111 schrieb zu dem Thema unter
Wikipedia_Diskussion:WikiProjekt_Christentum/Archiv/2025#Gregor_von_Burtscheid_(erl.): Die Änderungen bei
Gregorvon Burtscheid von Melchior2006 halte ich nicht
für gut. Er fügt einen Link zu citysam ('Ihr Partner für Flüge, Hotels,Pauschalreisen
und Reisetipps!') ein und nennt es Verbesserung. Ein Hotelbuchungsportal ist also in seinen Augen besser als das ÖHL. Er
selbst wirft dem Ökumenischen Heiligenlexikon vor,
aggressive Werbung
zu machen [was ja bewiesenermaßen nicht wahr
ist, siehe oben, J. S.] und fügt einen Link zu einem Portal ein, dessen einziger Sinn und Zweck das Sammeln von Klicks
und Provisionen ist.
Über die Qualität der Artikel auf citysam kann man auch streiten. Über deren Autoren oder wie das Hotelbuchungsportal
an die Bilder und Informationen kommt, ist wenig bis nichts bekannt, sie verkaufen aber die Bilder (bis zu 1.900€ pro Bild).
Also das ist seiner Meinung nach wissenschaftlicher als ein echter Beleg zum ÖHL, welches hier 100% zulässige Quellen benutzt.
… Hier sieht man sehr schön, dass es darum geht, das Ökumenische Heiligenlexikon an jeder Stelle aus der Wikipedia zu
entfernen. Ich erinnere an den allgemeinen Konsens in der Diskussion, dass es Einzelfallentscheidungen sind. Ich dachte,
es geht um wissenschaftlich sauberes Zitieren. Hiermit ist ja wohl offensichtlich bewiesen, worum es geht.
• Die Tilgung der Links zum ÖHL, die 1000 Nutzer in Wikipedia-Artikel eingestellt haben, durch einen Bot-unterstützten
Benutzer:Melchior2006 soll das ÖHL faktisch weitgehend
aus dem Internet verschwinden lassen, weil Google – der größte Spender an Wikipedia – diese Links für seine Suchmaschine
verwendet.
Allerdings hat das für das ÖHL praktisch keine Wirkung, wie die
Wikipedia-Pageviews Analysis
zeigt: aus der Wikipedia kamen vor Oktober 2024 täglich im Durchschnitt 13 Zugriffe auf das ÖHL, seit März 2025 sind es
täglich noch 8 Zugriffe>; insgesamt hat das OHL aber zwischen 2000 und 4000 Besucher am Tag, in Spitzenzeiten deutlich mehr:
• Auf die Bemerkung von BenutzerQwertzu111111 in
Diskussion Ökumenisches
Heiligenlexikon: Letztendlich läuft es doch im Moment darauf hinaus, alles zu extingieren, was mit dem ÖHL zu tun hat.
Das ist aber nicht der augenblickliche Diskussionsstand.
“ antwortet
Benutzer:Melchior2006 am 20. Nov 2024: ÖHL Weblinks
können ersatzlos gestrichen werden, da sie nicht Belege im engeren Sinne sind.
Den Einwand von user:lustiger_seth: Weblinks (also
externe Links im Abschnitt 'Weblinks') müssen ja keine Belege sein, sondern sollen weiterführende Infos enthalten. Das
Argument passt also nicht.
ignoriert er.
Benutzer:Melchior2006 arbeitet nicht seriös und kompetent:
• Am 20. Dez. 2024 schreibt Benutzer:Melchior2006 auf
Diskussion Ökumenisches
Heiligenlexikon: 1.700 Freiwillige? Das zu glauben …
Auf Einwände verschiedener Nutzer, die auf die einfache Möglichkeit zur Überprüfung auf der ÖHL-Seite
Impressum verweisen, antwortet er: Und trotzdem
sind die Ergebnisse problematisch.
Belege interessieren Melchior2006 ebenso wenig wie Argumente.
• Am 17. Nov 2024 schreibt Benutzer:Melchior2006 auf
Diskussion Ökumenisches
Heiligenlexikon: Die armenischen Angaben sind äußerste Marginalien und sollten gelöscht werden, da sehr viel Dichtung
dahinter steht.
Das beruht auf völliger Unkenntnis der Sache. Die
Armenische Kirche ist die älteste christliche
Staatsreligion und in einem ökumenischen Heiligenlexikon natürlich relevant. Wieder zeigt Melchior, dass es ihm nicht um
die Sache, sondern um Eliminierung des ÖHL geht.
• Am 5. Febr 2025 schreibt Benutzer:Melchior2006 in
Diskussion Ökumenisches
Heiligenlexikon: Nun zum nächsten: in diesem ÖHL
Artikel über Vitalis von Ravenna (gest. um 60) sehen wir das ÖHL wieder einmal in all seiner Bedauerlichkeit … Das
ist das ÖHL.
Dazu führt er aus: Folgender ÖHL Text [germeint ist der im ÖHL-Artikel
Vitalis] ist Plagiat im hohen Grad
.
Wir haben darauf am 17. Febr. 2025 geantwortet: Der ÖHL- Artikel Vitalis von Ravenna umfasst 2591 Anschläge, davon
sind genau 400 aus Kellers Lexikon der Heiligen kompiliert, darin enthalten sind 4 Links mit weiterführenden Informationen,
die auch nicht von Keller stammen. Hinzu kommen drei Bilder … und, nicht zu vergessen: die Quelle ist im ÖHL angegeben.
Melchior bemerkte daraufhin: 2591 Anschläge,' (sic) ja: und davon sind ganz, ganz viele buchstäblich von Keller übernommen
… Auch ganze Gedankenketten.;
400 von 2591 plus Links plus Bilder = ganz, ganz viele - so argumentiert Melchior!
Melchior 2006 widmet sich
laut seiner Benutzerseite
auch der Plagiatsforschung
, scheint aber nicht zu wissen, was ein Plagiat ist – die Wikipedia-Seite
Plagiat könnte helfen: In der Wissenschaft wird … bereits die
Paraphrasierung eines … Textes … ohne Herkunftsangabe als Plagiat verstanden. Genau das ist im ÖHL nicht der Fall.
BenutzerQwertzu111111 stellte zu Melchiors Kompetenz
in dieser Frage am 7. Apr. 2025 auf
Diskussion:WikiProjekt
Christentum/Archiv/2025 fest: Ferner hat der Inhalt der Seite, die Melchior2006 verlinkt
(https://www.aachen.citysam.de/abtei-burtscheid.htm
|titel=Abtei Burtscheid |sprache=de) eine extrem frappierende Ähnlichkeit mit Reichsabtei Burtscheid. Jemand, der in
der Plagiatsforschung aktiv ist, merkt nicht, dass hier eins vorliegt?
Der von Melchior gesetzte Link funktioniert übrigens nicht, richtig heißt der Link nur
https://www.aachen.citysam.de/abtei-burtscheid.htm.
Summarium:
Benutzer:Melchior2006 kristisiert das ÖHL. Das ist sein gutes Recht. Aber er verletzt anhaltend die Regeln der Wikiquette mit Falschaussagen, Unterstellungen. Dass all unsere Versuche einer sachlichen Diskussion ins Leere laufen, bedauern wir sehr. Natürlich ist auch manche Kritik berechtigt. Wir halten Kritik für sehr wichtig, das ÖHL lebt nicht zuletzt – s. o. über die Mitarbeiter - von der Mitarbeit so vieler und deshalb gibt es im ÖHL zudem die Rubrik Leserkommentare.
Melchior bezeichnet sich auf Benutzer:Melchior2006 als
Theologe, Archivar und als Plagiatsforscher. Er ist kein kein an einer Universität ausgebildeter Theologe, weiß nicht den
Unterschied zwischen Lexikon und Enzyklopädie und erkennt ein Plagiat nicht. 1
Hinzu kommt die Nichtbeachtung von Wikiquette.
Benutzer:Melchior2006 wurde in der Wikipedia schon
mehrfach Vandalismus
vorgehalten, in anderem Zusammenhang wird dabei auch auf sein Wirken in Sachen ÖHL verwiesen
(Vandalismusmeldung
/Archiv/2025/11/14#Benutzer:Melchior2006). Der Vandalismus-Melder
Benutzer:Kaupson schreibt: Er gängelt andere mit seinem in
Teilen unbegründetem und damit unzulässigen Dauer-Lösch-Verhalten und korrigiert eigene Fehler nicht.
Benutzer:Schotterebene ergänzt: … die Quelle
Ökumenisches Heiligenlexikon, gegen die der Gemeldete offenbar einen Feldzug führt …
Und Benutzer:Kaupson fügt
hinzu: Ich hatte … einmal etwas aus diesem Lexikon zitiert und es als Beleg angeführt …. Seitdem scheine
ich auf seiner Abschussliste zu sein. Meine Beiträge werden seitdem torpediert, indem er sie in rauen Mengen löscht.
Wenn ich eine Disku mit ihm anfange, scheint es ihn anzustacheln, denn er löscht dann noch mehr meiner Beiträge.
Dass Benutzer:Melchior2006 auf Wikipedia als
aktiver Sichter
ist
uns unverständlich, da er oft genug durch Regelverstöße oder destruktives Verhalten aufgefallen ist
, was dort als
Ausschlussgrund genannt wird.
Über das ÖHL schreibt: Benutzer:Melchior2006 mit Verweis
auf Weblinks/Block/heiligenlexikon.de:
da herrscht breiter Konsens
. Der Konsens besteht darin, dass ihm die
Benutzer:Ichigonokonoha und
Benutzer:Sebastiano_Mugnaio zustimmen. Sebastiano
Mugnaio ist ausweislich seiner Benutzerseite
Experte für Seekriegsgeschichte, Ichigonokonoha ausweislich seiner
Benutzerseite für juristische Fragen. Auch
diesen beiden fehlt jegliche wissenschaftlich-theologische Kompetenz.
Die Leserfrage, was diese Personen antreibt
, kann man nicht beantworten. Die Anonymität der Autoren ist Wikipedia
ein hohes Gut. Dennoch bleibt die Frage erlaubt. Es gibt Indizien, dass das verbindende Motiv dieser Kritiker ist, das ÖHL
unsichtbar zu machen, weil ihnen dort z. B. die Artikel Opus
Dei oder Märtyrer des Spanischen
Bürgerkrieges nicht gefallen. (vgl. auch Benutzer:Jordi in
Benutzer:Melchior2006 (erl.):
Legt außerdem seinen Interessenkonflikt als mm. Mitglied einer der Lemmaperson nahestehenden oder freundschaftlich verbundenen
kirchlichen Gruppierung nicht offen
mit Bezug auf die Zeitschrift Theologisches, einer Nische für
rechts-katholisches Gedankengut
. Benutzer:Melchior2006
nennt sich Archivar im kirchlischen Dienst
Immerhin aber feststellen, dass Benutzer:Zweioeltanks und https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Ktiv dieselbe Wikipedia-Mail-Adresse benutzen, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Jordi#Kontakt.
1 ▲ Zu Kompetenz von
Benutzer:Melchior2006
als Plagiatsforscher ein Zufallsfund in der englischen Wikipedia in seinem Artikel
African Theological Studies:
• Unter der Kapitelüberschrift: Abhängigkeit von Sekundärquellen, die nicht von Fachkollegen begutachtet oder geprüft
wurden
führt er keine Hinweise zum in dieser Überschift benannten Problem an, sondern verweist auf Plagiate. Solche habe
er gefunden auf 2 (sic!) Seiten des 256 Seiten umfassenden Buches Formal Education: a Catalyst to Nation Building. A Case
Study of Nigeria
von Anthony Ikechukwu Chimaka. (
Reliance_on_Secondary_Sources_that_are_not_Peer-Reviewed_or_Vetted)
• Unter der Kapitelüberschrift: Kritik an der akademischen Integrität der Reihe
schreibt er: Der Satz: „Eine
Zivilscheidung kann das Eheband nicht auflösen, und eine geschiedene Person kann keine neue gültige Ehe eingehen, solange
der erste Ehepartner noch lebt
stamme wörtlich aus einem liberianischen Newsletter - diesen belegt er nicht - sei Plagiat.
Nur: Einen solchen Satz findet man in hunderten katholischen Schriften, da er schlicht die dort geltende Lehre beschreibt,
also Allgemeingut ist.
• Den Artikel Peter Johannes
Schulz hat Benutzer:Melchior2006 angelegt und schildert
unter eigener Zwischenüberschrift Plagiatsvorwürfe. Dabei verschweigt er, dass die Vorwürfe von der Universität
Lugano geprüft und zurückgewiesen wurden. Und aus der Quelle, die er ja für seinen Plagiatsvorwurf angibt, verschweigt er
den dort zitierten Satz: Die Quelle dieser Meldungen ist immer dieselbe: Die Wut, mit der diese Person vorgeht, erfordert
ein gewisses Maß an Vorsicht im Handeln und eine genaue Einschätzung der stichhaltigen Grundlage der fortwährenden
. ()peter-j-schulz-plagiarizes-caught-philosophy-classBeschwerden
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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.04.2026
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