Ökumenisches Heiligenlexikon

Märtyrerinnen von Compiègne

Gedenktag katholisch: 17. Juli
     gebotener Gedenktag im Orden der Unbeschuhten Karmeliten
     nicht gebotener Gedenktag im Orden der Beschuhten Karmeliten
Märtyrerinnen
† 17. Juli 1794 in Paris in Frankreich
Kartenskizze

Die 16 Karmelitinnen werden zum Schafott geführt. Bild im Kloster der Karmelitinnen von Compiègne in Jonquières

Die 16 Karmelitinnen werden zum Schafott geführt. Bild im Kloster der Karmelitinnen von Compiègne in Jonquières   

Theresia vom hl. Augustinus, mit bürgerlichem Namen Madeleine-Claudine Ledoine, und weitere fünfzehn Karmelitinnen, darunter Marie-Françoise Gabrielle de Croissy, Marie-Gabrielle Trézel, Anne-Marie-Madeleine Thouret mit dem Ordensnamen Charlotte, Marie-Antoinette Brideau, Marie-Antoniette Hanisset, Marie-Anne Piedcourt, Rose-Christin von Neuville, Anne Petras, Marie Claude Cyprienne Brard, Marie-Geneviève Meunier, Angélique Roussel, Marie Dufour und Juliette Vérolot, wurden während der französischen Revolution 1792 aus ihrem Kloster in Compiègne vertrieben. Am 24. Juni 1794 wurden sie verhaftet, weil sie ob ihrer Treue zur Kirche und zum Ordensleben den Eid auf die Zivilkonstitution widerriefen. Sie wurden zum Tod verurteilt und in Paris enthauptet; vor ihrem Tod erneuerten sie ihre Ordensgelübde, betend und singend bestiegen sie das Schafott.

Gertud von Le Fort verfasste über die Märtyrerinnen von Compiègne die Novelle Die Letzte am Schafott. Diese wurde Vorlage für das Drama Die begnadete Angst von Georges Bernanos, welches wiederum die Grundlage für das Libretto zur Oper Les Dialogues des Carmélites, Gespräche der Karmelitinnen, von Francis Poulenc war.

Attribute: als Karmelitinnen mit Palme und Schafott

Catholic Encyclopedia





Quellen:

• C. S., Brief vom 23. August 2009


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