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Ökumenisches Heiligenlexikon

Achatius von Konstantinopel

auch: Acacius, Akakios

Gedenktag koptisch: 26. November

Name bedeutet: Gott hält (latein. - hebr.)

Patriarch von Konstantinopel
489 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei


Achatius wurde 471/472 Patriarch von Konstantinopel. Er war ein geschickter Kirchenpolitiker, der auch drei Regierungswechsel überstand. Um den Streit um den Monophysitismus zu beendigen, schuf er das Henoticon als Einigungsformel, die nur die Bestimmungen des 1. Konzils von Nicäa, des 1. Konzils von Konstantinopel und des Konzils von Ephesus sowie die 12 Verwerfungen von Cyrill von Alexandria gegen den Nestorianismus anerkannte, aber die Beschlüsse des Konzils von Chalkedon nicht beachtete.

Kaiser Zeno erließ 482 dieses Edikt, worauf sich die Monophysiten von Achatius lossagten. Achatius verweigerte aber die Anerkennung des Bekenntnisses des Konzils von Chalkedon. Papst Felix III. ließ deshalb eine SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Rom den Bann gegen und die Absetzung von Achatius beschließen, was dieser aber missachtete. Er ließ nun seinerseits den Namen des Papstes aus den Diptychen - den in der Messe verlesenen Tafeln mit Namen der Kirchenangehörigen - streichen; damit war die erste große Spaltung zwischen der morgen- und abendländischen Kirche vollzogen. Dieses Acacianische Schisma wurde erst 519 durch Kaiser Justin I. und Papst Papst Hormisdas beendet, indem der Kaiser das Henoticon aufhob und das Bekenntnis von Chalkedon anerkannte.

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.07.2018

Quellen:
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.