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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaspare Bertoni

deutscher Name: Kaspar
weiter Vornamen: Luigi Dionigi

Gedenktag katholisch: 12. Juni

Name bedeutet: der Schatzmeister (persisch)

Priester, Ordensgründer
* 9. Oktober 1777 in Verona in Italien
† 12. Juni 1853 daselbst


Gaspare Luigi Dionigi, Sohn eines wohlhabenden Notars, lernte als Schüler einen Jesuiten und dadurch deren Spiritualität kennen. Er trat in seiner Heimatstadt in den Orden ein, studierte und wurde 1800 zum Priester geweiht. Als Seelsorger vor allem in der Arbeit mit Jugendlichen seiner Gemeinde in Verona beschäftigt, gründete er Oratorien, die bald schon viel besucht waren, aber 1807 durch die - damals französisch beherrschte - Regierung aufgelöst wurden und erst nach 1815 wieder eröffnet werden konnten. Ab 1810 betreute Bertoni Priesteramtskandidaten, hielt KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien.exerzitien und viele Volksmissionen ab. 1826 gründete Bertoni zusammen mit einem weiteren Priester und einem Laienbruder eine nach dem Vorbild der Jesuiten geordnete Gemeinschaft zur Einrichtung eines kostenlosen Gymnasiums neben der Kirche der Wundmale in Verona.

Maria und Joseph erscheinen Gaspare Bertoni und seinen Anhängern, Bild in der Kirche Sant'Agata dei Goti in Rom
Maria und Joseph erscheinen Gaspare Bertoni und seinen Anhängern, Bild in der Kirche Sant'Agata dei Goti in Rom

Aus dieser Gemeinschaft wuchs die Congregatio a Sacris Stigmatibus Domini Nostri Iesu Christi, die Gemeinschaft der Priester von den heiligen Wundmalen unseres Herrn Jesus Christus, kurz Stigmatiner, die nach ihrem Gründer auch Bertonianer genannt werden und ihre Aufgabe in der Seelsorge und Mission haben. Bertoni war bis zum seinem Tod unermüdlich für die Gemeinschaft und in der Volksmission tätig, wobei ihm die Treue zur kirchlichen Hierarchie besonders wichtig war; seine Gemeinschaft sollte deshalb zunächst auch den Namen Apostolische Missionare in Ehrfurcht gegenüber den Bischöfen tragen. 1807 wurde Bertoni vom Vatikan zum Apostolischen Missionar ernannt. Er starb nach langer Krankheit.

Gaspare Bertonis Grab ist in der Kirche der Wundmale in Verona.

Die Stigmatiner wurden 1890 approbiert und 1925 von Papst Pius XI. bestätigt. Heute zählen sie etwa 400 Mitglieder, überwiegend in Italien.

Kanonisation: Gaspare Bertoni wurde am 1. November 1975 durch Papst Paul VI. selig- und am 1. November 1989 durch Papst Johannes Paul II.heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.06.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 3. Christiana, Stein am Rhein 1994
• Eric Steinhauer. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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