Ökumenisches Heiligenlexikon

Ina von Wessex

auch: Ine, Ini, Inas, Inor, Inna, Ine, Heane

Gedenktag katholisch: 8. September

Name bedeutet: ?

König von Wessex, Büßer, Mönch in Rom
* um 670 in Wessex in England
728 (?) in Rom


Ina war ein Sohn von Cenred und Enkel von König == Ceadwalla / Ceolwald - der sich 689 von Papst Sergius I. in Rom hatte taufen lassen. Ina hatte mehrere Geschwister, darunter == Kineburga und Cuthberga von Wimborne. Wohl 689 wurde Ina als Nachfolger des abgedankten Ceadwalla König von Wessex mit einer Residenz in South Petherton in Somerset. Er war der Überlieferung zufolge Mitstifter des Klosters in Abingdon bei Oxford, Gründer des Klosters in Glastonbury und weiterer Klöster und Kirchen insbesondere in der neuen Diözese Sherborne, wo er seinen Verwandeten Aldhelm als Bischof einsetzte. Ina hielt SynodenSynoden (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. ab, bei denen er selbst den Vorsitz führte. Wynfreth sandte er 702 nach Canterbury, um dort Synodenbeschlüsse vorzubringen. Dank göttlicher Offenbarung fand Ina die Gebeine von == Indractus und seinen Gefährten und ließ sie nach Glastonbury bringen. Bei einer Reise nach Rom erbat er vom Papst Privilegien für seine Klöster, errichtete dort die Schola Saxonum, die Schule der Sachsen, als Schule für seine Landsleute - gelegen an der Stelle der heutigen Kirche Santo Spirito in Sassia - der ein Hospiz und eine Maria geweihte Kirche angeschlossen war. Nachdem er in die Heimat zurückgekehrt war, ordnete er die von den Engländern Römerschatzung genannte Abgabe an, was seine Anhänglichkeit an den heiligen Stuhl von Rom zeigte. Mit umfangreicher Gesetzgebung wollte er sein Reich ordnen, den Handel fördern und das Christentum stärken; so wurden Geldstrafen erhoben für das Versäumnis, Säuglinge zu taufen oder den Zehnten zu zahlen.

Ina war verheiratet mit Ethelburga (Æthelburg), die um 673 geboren worden war. Sie gilt den Historikern als eine der wenigen angelsächsischen Kriegerinnen, denn sie ließ 722 die von ihrem Mann erbaute Stadt Taunton in Somerset niederbrennen, um eine Rebellion zu verhindern. 726 dankte Ina ab, obwohl er keine Erben hatte, und pilgerte zusammen mit Ethelburga nach Rom, wo er eine Leben als Büßer führte und als Mönch in ein Benediktinerkloster eintrat; auch seine Frau Ethelburga wurde Nonne in Rom.

Ethelburga wird gelegentlich mit Ethelburga von Barking verwechselt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.12.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://en.wikipedia.org/wiki/Ine_of_Wessex - abgerufen am 15.12.2022
• https://en.wikipedia.org/wiki/South_Petherton - abgerufen am 15.12.2022
• https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelburg_of_Wessex - abgerufen am 15.12.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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