Ökumenisches Heiligenlexikon

Kunigunde von Uttenhofen

auch: Gunegundis
auch: von Niedermünster

Gedenktag katholisch: 8. Januar

Name bedeutet: die Kämpferin für ihre Sippe (althochdt.)

Kanonissin
* in Uttenhofen, Ortsteil von Stephansposching bei Deggendorf in Bayern (?)
nach 1052 in Regensburg in Bayern


Gräber von Kunigunde (vorn), Albert von Cashel (Mitte) und Erhard von Regensburg in der Klosterkirche Niedermünster in Regensburg
Gräber von Kunigunde (vorn), Albert von Cashel (Mitte) und Erhard von Regensburg, in der Kirche des ehemaligen Klosters Niedermünster in Regensburg

Kunigunde war eine Tochter der Schwester von Ulrich von Augsburg. Sie lebte als Kanonissin im Stift Niedermünster in Regensburg zur Zeit von Bischof Wolfgang und war Sakristanin in ihrem Kloster. Dort wuchs aus dem Grab von Bischof Erhard auf wundersame Weise immer wieder ein Leintuch hervor, das von den Dienern bei Reinigungsarbeiten entfernt wurde, bis Kunigunde von einem sprechenden Kruzifix den Auftrag erhielt, das Grab vor solcher Verunehrung zu schützen.

Papst Leo IX. erhob Kunigundes Gebeine zusammen mit denen von Erhard von Regensburg. Sie liegen nun im Nordschiff der Klosterkirche Niedermünster in Regensburg in einem von drei miteinander verbundenen Altären; die beiden anderen enthalten die Gräber von Erhard und von Albert von Cashel. Die Nachrichten über Kunigunde stammen aus der Lebensbeschreibung über Bischof Erhard.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.05.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://regiowiki.pnp.de/index.php/Uttenhofen
• Hugo von Walderdorff: Regensburg in seiner Vergangenheit und Gegenwart. Verlag Pustet, Regensburg 1869
• http://www.regesta-imperii.de/en/regesten/3-5-2-papstregesten/nr/1052-10-08_1_0_3_5_2_672_1000.html?tx_hisodat_sources%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=14&cHash=8c390c3e50e4bbad12a06c4f1900cd1a

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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