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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas von Kreta

Gedenktag katholisch: 4. Juli

Gedenktag orthodox: 4. Juli
Tag des Großen Kanon des Andreas: Donnerstag der fünften Fastenwoche

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Metropolit von Gortyna, Hymnologe
* um 660 in Damaskus in Syrien
† 4. Juli 740 (oder 720 ?)


Im Alter von 15 Jahren trat Andreas in Jerusalem ins Grabeskloster ein. Später war er in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - als Diakon in der kirchlichen Verwaltung tätig. Patriarch Theodor I. beauftragte ihn, den Kaiser Konstantinus Pogonatus zur Abhaltung des 3. Konzils von Konstantinopel zu bewegen; dort vertrat er dann den Patriarchen. Andreas wurde 692 zum Metropoliten von Gortyna auf Kreta ernannt. Seine Haltung zum Monotheletismus war wankelmütig, berühmt wurde er aber ob seiner Predigten und Schriften, als eifriger Verehrer der Ikonen und vor allem als Hymnologe. Sein Griechischer Kanon, ein Bußgesang mit 250 Strophen, wird in der griechischen Kirche bis heute in der Fastenzeit am Donnerstag der fünften Fastenwoche gesungen, andere Hymnen und seine Regeln der Hymnologie sind bis heute von Bedeutung.

Der Bischof Andreas von Kreta darf nicht verwechselt werden mit dem Mönch und Märtyrer Andreas „Crisinus” von Kreta, dessen Gedenktag in der katholischen Kirche der 20., in den orthodoxen Kirchen der 17. Oktober ist.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.11.2014

Quellen:
• http://www.newadvent.org/cathen/01473b.htm
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• C. S., Brief vom 23. August 2009
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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